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Studierende müssen für WG-Zimmer immer mehr bezahlen 

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Wie eine Datenbankanalyse von Immobilienscout24 ergeben hat, müssen Studenten für ein WG-Zimmer immer tiefer in die Tasche greifen. Die Preise von Zimmern sind in vielen Städten drastisch angestiegen. Günstiger sind die Mieten häufig im Osten sowie in kleineren oder mittelgroßen Städten.

Berlin. 

Die Preise für WG-Zimmer sind laut einer Auswertung von Wohnungsanzeigen in vielen Städten angestiegen. In München müssen Studierende derzeit im Schnitt 501 Euro Warmmiete pro Monat für ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft zahlen – 6,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Das hat eine Analyse der Datenbank von Immobilienscout 24 ergeben. In Frankfurt am Main kostet das WG-Zimmer im Schnitt 428 Euro – das sind 12 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr. Für die Analyse wurden rund 200.000 Wohnungen untersucht, die mit 80 Quadratmetern und drei Zimmern einer typischen Dreier-WG entsprachen.

Günstige Mieten im Osten

Mit hohen Preisen müssen Studenten auch in Stuttgart rechnen. Dort zahlen sie im Schnitt 396 Euro. Weit vorne liegen außerdem Konstanz (388 Euro), Heidelberg (383 Euro) und Düsseldorf (371 Euro).

Günstiger sind die Mieten häufig im Osten sowie in kleineren oder mittelgroßen Städten. So kostet ein WG-Zimmer in Marburg im Schnitt 235 Euro, in Duisburg 232 Euro und in Magdeburg 223 Euro. Die günstigste Studentenstadt in dieser Hinsicht ist Chemnitz. Dort ist ein WG-Zimmer für 199 Euro zu haben. Ausgewertet wurden die Daten vom WG-Portal Noknok24. (dpa/tmn)