Heimwerken - Geräte leihen oder kaufen?

Essen. Ein Akkuschrauber, Hammer und Nägel: Mehr Werkzeug ist in vielen Haushalten nicht vorhanden. Geräte leihen oder kaufen – diese Frage stellt sich daher meist, wenn aufwendige Reparaturen anstehen.

Wer in einer kleinen Etagenwohnung lebt und nur selten etwas renovieren muss, wird sich wohl schon aus Platzgründen eher für das Ausleihen oder Mieten von Geräten entscheiden. Baumärkte haben hier in der Regel von der handlichen Schleifmaschine bis zum schweren Baugerät einiges im Angebot. Die Zeitschrift „Öko-Test“ kennt einen Vorteil des Leihens: Der Nutzer erhält ein hochwertiges Profigerät, mit dem das Heimwerken leicht fällt – und das ist bei einem Kurzzeittarif für einen oder zwei Tage manchmal günstiger, als wenn man ein billigeres Gerät kaufen würde.

Ein Preisvergleich lohnt sich also nicht nur zwischen unterschiedlichen Leihanbietern, sondern auch bei der grundsätzlichen Frage, ob Sie Geräte leihen oder kaufen möchten. Lesen Sie sich zudem den Leihvertrag gründlich durch und achten Sie darauf, zu welchem Schadenersatz sie sich bei Beschädigung oder verspäteter Rückgabe verpflichten. Im Kleingedruckten können sich einige Kostenfallen verstecken.

Einige Verleiher von Geräten, die beim Renovieren nützlich sind, informieren auf ihren Internetseiten darüber, welche Geräte gerade zur Verfügung stehen. Generell empfiehlt es sich, die saisonale Auslastung im Blick zu behalten. Gartengeräte haben im Frühjahr und im Herbst Hochkonjunktur - hier müssen Sie mit Wartezeiten rechnen. Für Geräte, die Sie im Haus benötigen, gilt dies nur bedingt.

Die beste Variante ist aber immer noch, Freunde oder Nachbarn zu fragen, ob Sie Ihnen das zum Heimwerken benötigte Gerät ausleihen können. Damit sind Sie nicht an strenge Rückgabefristen gebunden - und günstiger ist es auch.

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