Forbes - Das sind Amerikas reichste Immobilien-Könige

Essen. Diese Woche hat das US-Wirtschaftsmagazin Forbes die Liste der 400 reichsten Amerikaner aktualisiert. Nicht wenige davon sind Investoren oder kommen aus dem Computer-Business. Doch auch mit Immobilien kann man zum Multi-Milliardär werden.

Unter den ersten hundert Personen auf der elitären Forbes-Liste finden sich drei Immobilien-Unternehmer. Die vorderen Plätze sind 2013 für die Computer- und Investment-Branche reserviert. Amerikas Immobilien-König Donald Bren kommt mit seinem Vermögen von 14 Milliarden US-Dollar (10,5 Milliarden Euro) sicher trotzdem gut über die Runden. Der Geschäftsmann belegt Rang 27 in der aktuellen Forbes-Liste. Im vergangenen Jahr verdiente der 81-jährige Vater von sieben Kindern eine schlappe Milliarde. Vor allem vom sich langsam erholenden Apartment- und Geschäftsgebäudemarkt profitierte Bren.

Knapp 50 Plätze unter Donald Bren rangieren Richard LeFrak und Familie: Sie haben 5,6 Milliarden US-Dollar (4,2 Milliarden Euro) auf dem Konto, das reicht für Platz 74. Die LeFraks sind die Immobilien-Könige des Großraums New York, besitzen im Stadtteil Queens zum Beispiel einen Apartment-Komplex mit 5.000 Einheiten. Über das vergangene Jahr gewannen die LeFraks vor allem deshalb an Vermögen hinzu, weil der Wert von Immobilen in New York enorm anstieg.

Stephen Ross, ebenfalls in New York zu Hause, ist im Gegensatz zu den LeFraks eifrig am Bauen: Sein Konzern Related Cos. errichtet im Westen Manhattans momentan einen komplett neuen Stadtteil, die Hudson Yards. 12 Milliarden US-Dollar (9 Milliarden Euro) kostet das Megaprojekt. Ross selbst kommt auf ein Privatvermögen von 4,8 Milliarden US-Dollar (3,6 Milliarden Euro). In Zukunft will der 73-Jährige große Summen in Brasilien und Saudi-Arabien investieren.

EURE FAVORITEN