Wirtschaft: EU senkt Prognose für 2017

Brüssel/Berlin.  Die Konjunktur im Euro-Raum verliert nach Einschätzung der EU-Kommission im nächsten Jahr etwas Schwung. Die Wirtschaft in den 19 Euro-Ländern dürfte 2017 um 1,5 Prozent zulegen, nach 1,7 Prozent in diesem Jahr, wie die Kommission bei der Vorlage der Herbstprognose gestern mitteilte. Damit erhöhte die Brüsseler Behörde ihre Schätzung für das Jahr 2016 um 0,1 Prozentpunkte – und senkte ihre Prognose für das Jahr 2017 um 0,3 Prozentpunkte. Für das Jahr 2018 erwartet die Kommission ein Anziehen der Konjunktur um 1,7 Prozent.

Für Deutschland sagt die Kommission in diesem Jahr ein Plus von 1,9 Prozent voraus und im nächsten Jahr ein Plus von 1,5 Prozent. Bisher hatte sie für beide Jahre 1,6 Prozent Wachstum veranschlagt. 2018 dürfte das Bruttoinlandsprodukt um 1,7 steigen. Ähnlich sind die Einschätzungen der Bundesregierung und der Wirtschaftsweisen.

Im dritten Quartal war die Wirtschaft im gesamten Währungsraum mit 0,3 Prozent gewachsen und damit so stark wie im Frühjahr.

 
 

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