Volksbank denkt über Tabubruch nach – das könnte den Kunden bald drohen

Volksbank sieht schwarz für die Privatkunden der deutschen Banken: Bald könnte es Strafzinsen geben. (Symbolbild)
Volksbank sieht schwarz für die Privatkunden der deutschen Banken: Bald könnte es Strafzinsen geben. (Symbolbild)
Foto: imago images / Joko

Frankfurt. Die Kunden der Volksbank und anderer Banken können bald mit einer krassen Änderung konfrontiert werden. Denn die Volksbank schließt nicht aus, dass es bald Minuszinsen für Privatkunden der Volksbank und anderer deutscher Kreditinstitute geben wird.

Volksbank: Strafzinsen für Privatkunden möglich

Aufgrund von niedrigen Zinsen in letzter Zeit können die Banken „diesen Umstand für sich neu bewerten“ und die Minuszinsen für private Girokonten einführen, sagt Marija Kolak, die Präsidentin des Verbandes der Volks- und Raiffeisenbank. Das berichtet das Handelsblatt.

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Bis jetzt haben die Banken auf Strafzinsen verzichtet

Die Minuszinsen sind nichts anderes als Strafzinsen. Das heißt, dass die Bankkunden auf ihre Einlagen Zinsen zahlen müssten, anstatt diese gutgeschrieben zu bekommen.

In den letzten Jahren haben die Geldbanken auf die Strafzinsen verzichtet, wahrscheinlich um ihre Kunden nicht zu verschrecken. Aber das könnte sich bald ändern.

Minuszinsen für Privatkonten sind ein Tabu

Eigentlich sind Minuszinsen für private Girokonten ein Tabu. Das hat das Landgericht Tübingen vor etwa einem Jahr entschieden.

Allerdings bezog sich das Gerichtsurteil nur auf die bereits bestehenden Verträge. Wenn die Banken neue Verträge abschließen, dürfen sie Strafzinsen wieder einführen.

Erhöhung der Kontoführungsgebühren wahrscheinlicher

Einige wenigen Banken tun dies auch heute. Es ist aber wahrscheinlicher, dass die Banken eher auf die Erhöhung der Kontogebühren greifen werden, statt Strafzinsen einzuführen.

Die Reaktion der Kunden bleibt dann abzuwarten. (ses)

 
 

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