Thyssen-Krupp mit ungewöhnlichen Sparmaßnahmen in der Krise

Thyssen-Krupp-Chef Guido Kerkhoff hat drastische Sparmaßnahmen im Konzern angekündigt. (Symbolfoto)
Thyssen-Krupp-Chef Guido Kerkhoff hat drastische Sparmaßnahmen im Konzern angekündigt. (Symbolfoto)
Foto: Lukas Schulze / FUNKE Foto Services

Thyssen-Krupp muss derzeit eine finanziell schwierige Zeit durchstehen. Guido Kerkhoff, seit Juli 2018 im Chefposten des Industrie-Konzerns, hat deshalb drastische Sparmaßnahmen angekündigt.

Am Freitag erhielten die Mitarbeiter der Firma ein dringendes Schreiben. In diesem teilte Kerkhoff die, zum Teil recht ungewöhnlich wirkenden Sparmaßnahmen mit.

Thyssen-Krupp: Brief kündigt ungewöhnliche Sparmaßnahmen an

In dem Schreiben, welches dem „Spiegel“ vorliegt, wurde unter anderem ein „sofortiger Einstellungsstopp“ in der Konzernverwaltung verhängt. Ausnahmen müssen demnach individuell vom Vorstand genehmigt werden.

Außerdem sollen Ausgaben für Reisen, Tagungen und Veranstaltungen auf das „Nötigste begrenzt“ werden. Doch was heißt die Begrenzung auf das „Nötigste“?

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Bestellungen von Büromaterial sollen eingeschränkt werden

Wie es scheint, sollen selbst Bestellungen von zusätzlicher Hardware und Büromaterial stark eingeschränkt werden.

In dem Schreiben heißt des laut dem Spiegel: „Gemeinsam müssen wir große Anstrengungen unternehmen, um unsere aktuellen Ziele zu erreichen.“

Kürzungen sollen den Aktienkurs stabilisieren

Die Umstrukturierungsmaßnahmen wurde bereits vor einigen Wochen eingeleitet. Der Brief soll den Mitarbeitern nun signalisieren, diese zügig umzusetzen.

Der Aktienkurs des Konzerns hat in den letzten Monaten eine eher negative Entwicklung durchlebt. Wie es scheint will Kerkhoff mit den angekündigten Begrenzungen einem weiteren Absturz entgegenwirken. (db)

 
 

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