Telekom kürzt in Meschede und Siegen

Meschede/Siegen..  Die Deutsche Telekom streicht Stellen in der Fläche und verlagert Arbeitsplätze in die Ballungszentren. Betroffen sind die Standorte in Meschede und in Dreis-Tiefenbach im Siegerland. Wie die Gewerkschaft Verdi gestern unserer Zeitung bestätigte, soll der Innendienst des Technischen Services künftig an 30 Standorten konzentriert werden. 50 Mitarbeiter aus Meschede und 40 aus Dreis-Tiefenbach sind davon betroffen; sie müssten künftig nach Dortmund oder Frankfurt, sofern sie nicht eine andere Stelle innerhalb des Konzern finden.

Notruf-Zentrale

Insbesondere in Meschede hatten 40 Beschäftige auf eine Sonderregelung gehofft: Sie arbeiten beim Leitstellen-Service, einer bundesweit einmaligen Einrichtung: Sie koordinieren vom Sauerland aus rund um die Uhr alle 110- und 112-Anrufe in Deutschland und helfen Polizei und Staatsanwaltschaft bei Ermittlungen. Die Gewerkschaft machte auch ihnen „keine großen Hoffnungen“ mehr. Gewerkschaftssekretär Martin Wolff kritisierte einen „unsinnigen Umgang mit Personal“.

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