Sicherheitsfirma Kötter trauert um Gesellschafter Fritz Kötter

Essen..  Das Essener Sicherheitsunternehmen Kötter trauert um seinen langjährigen geschäftsführenden Gesellschafter Fritz Kötter. Der 78-Jährige starb am vergangenen Donnerstag plötzlich und unerwartet, wie der Konzern gestern mitteilte.

Fritz Kötter prägte das Familienunternehmen über mehr als fünf Jahrzehnte. 1937 in Wanne-Eickel geboren, stieg er schon als 20-Jähriger nach dem plötzlichen Tod seines Vaters in dessen Firma Westdeutscher Wach- und Schutzdienst mit 80 Mitarbeitern ein. Durch „Mut, gepaart mit Tatkraft und unternehmerischem Talent“, heißt es in einer Würdigung des Unternehmens, baute Kötter den regionalen Familienbetrieb zu einer bundesweit tätigen Dienstleistungsgruppe aus, die heute fast 17 000 Mitarbeiter beschäftigt.

Wegbegleiter beschreiben Fritz Kötter als entschlossenen Unternehmenslenker mit „großem Verantwortungsbewusstsein, Offenheit und Fairness“, der sich eng mit dem Ruhrgebiet verbunden fühlte. Kötter trieb die Expansion der Gruppe voran: Zum Wach- und Schutzdienst kam 1966 die Sicherheitstechnik hinzu. 1970 rollten die ersten Geld- und Werttransporter über die Straßen. Seit 1985 ist der Familienbetrieb auch als Gebäudedienstleister im Markt unterwegs. 1997 kam die Sparte Personal Service hinzu.

Fritz Kötter engagierte sich nicht nur im Branchenverband, sondern auch in Kultur, Sport und sozialen Initiativen. Zuletzt stand er dem Kötter-Beirat vor. Das Unternehmen führen in dritter Generation Friedrich und Martina Kötter.

 
 

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