Schlechte Stimmung bei Beschäftigten

Werdohl/Siegen/Altena.  Von einem möglichen Verkauf der Thyssen-Krupp-Werkstofftochter VDM an Finanzinvestoren, über den unsere Zeitung gestern berichtete, wäre die Region Südwestfalen besonders betroffen. Das auf Hochleistungslegierungen spezialisierte Unternehmen beschäftigt an den Standorten Werdohl (Band und Draht), Altena (Bleche und Stangen), Siegen (Walzwerk) und Unna (Schmiede) knapp 1000 Mitarbeiter. Dazu kommen Werke in Essen und Frankfurt. Dabei ist Werdohl mit 700 Beschäftigten größter Standort.

Zwar gibt es nach Aussage von Thyssen-Krupp derzeit keine Verkaufsverhandlungen. Es herrsche aber Unruhe in den Werken und die Stimmung sei schlecht, zumal die Gerüchte schon länger in der Welt seien, berichtet der stellvertretende VDM-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Dirk Schumacher. Derzeit sei in der Firma ein Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm mit Personalabbau im Gange. „VDM steht im Schaufenster. Wenn der Kaufpreis stimmt, wird Thyssen-Krupp VDM veräußern“, ergänzte Schumacher.

 
 

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