Ryanair-Kabinenpersonal droht mit Streik in mehreren Ländern

Ryanair-Flugzeuge könnten Ende September wieder am Boden bleiben.
Ryanair-Flugzeuge könnten Ende September wieder am Boden bleiben.
Foto: GLEB GARANICH / REUTERS
Reisende, die Ryanair gebucht haben, müssen sich womöglich erneut auf Streiks einstellen. Ende September könnte es wieder so weit sein.

Dublin.  Das Kabinenpersonal von Ryanair droht für Ende September mit Streik. Sieben Gewerkschaften aus Italien, Portugal, Belgien, Spanien und den Niederlanden erklärten am Freitag, sie würden Ende des Monats in den Ausstand treten, wenn keine Änderungen an den Konditionen vorgenommen würden.

Sie fordern Verträge nach lokalem Recht anstatt der irischen Verträge, die Ryanair bevorzugt. Gestreikt werden solle in der letzten Septemberwoche, eine Entscheidung soll bis zum 13. September fallen.

Mehrere Streiks bei Ryanair in letzten Monaten

Ryanair verhandelt seit Ende letzten Jahres erstmals mit Gewerkschaften für Piloten und Kabinenbeschäftigten in mehreren Ländern über Tarifverträge, darunter in Deutschland mit der Vereinigung Cockpit (VC) und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi.

Ende August einigte sich der Billigflieger mit seinen Piloten in Irland. Während der zäh verlaufenden Gespräche war es in den vergangenen Monaten mehrmals zu Streiks und Flugausfällen gekommen.

Ryanair-Streik: Zwischen Verzweiflung und Verständnis – der Tag am Flughafen

Ryanair-Streik: Reporterin Johanna Rüdiger war an der größten deutschen Basis von Ryanair unterwegs und hat mit verzweifelten, aber auch verständnisvollen, Passagieren gesprochen.
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(rtr)

 
 

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