Düsseldorf

Real sorgt für Ärger bei Kunden - wegen dieser Kirschen

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Eine Kundin beklagt das Verhalten der Supermarktkette Real (Symbolfoto).
Eine Kundin beklagt das Verhalten der Supermarktkette Real (Symbolfoto).
Foto: imago stock&people / imago/Ralph Peters
  • Ein Foto aus einem Real-Markt zeigt, wie Kirschen aus Plastikverpackungen den Kunden als lose angeboten werden
  • Kunden kritisieren das auf Facebook scharf
  • Das Unternehmen weist jede Schuld von sich

Düsseldorf.  Kunden eines Real-Supermarktes in Düsseldorf haben vor rund vier Wochen beobachtet, wie das Personal an der Obsttheke Kirschen aus Plastikverpackungen leerten, um sie den Kunden anschließend als lose und damit „verpackungsfrei“ anzubieten.

Ein Facebook-Nutzer hat ein Foto davon auf der Plattform geteilt und beklagt in einem Post das Verhalten der Supermarktkette. Das Unternehmen reagierte auf die Kritik und wies alle Schuld an der fragwürdigen Aktion von sich.

Facebook-Nutzer bemängeln Verhalten von real

„So sieht das aus, wenn real,- auf den „Verpackungsfreien Lebensmittel Zug“ aufspringt. Liebe real-Menschen, was denkt Ihr Euch eigentlich dabei? Ist Euch das alles scheissegal - Hauptsache die Kohle stimmt?“ (sic!), wütet der Facebook-User zu dem Foto.

Das Bild zeigt deutlich die losen Kirschen auf der Auslage und eine Kiste daneben, in der sich der dazugehörige Verpackungsmüll türmt.

Der Post wurde bereits (Stand 8. August) über 2000 Mal geteilt. In den Kommentaren häuft sich die Kritik gegen das Unternehmen.

Unternehmen weist Schuld von sich

Auch die Reaktionen von Real sind in der Kommentar-Spalte dokumentiert. Laut Unternehmen sei der Lieferant der Kirschen schuld an der fragwürdigen Aktion.

So hieß es zunächst, es seien nicht genügend Kirschen ausgeliefert worden, weshalb der Markt aufgrund der hohen Nachfrage die verpackte Ware angeboten habe – eine „preislich höhere Ware zum Preis der losen Ware“, wie es dazu heißt.

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Es handle sich um „absolute Ausnahme“

Wenig später folgte eine noch ausführlichere Erklärung von Real. Das Foto vermittle einen „völlig falschen Eindruck“. Normalerweise werde lose Ware auch als solche geliefert.

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Weiter heißt es in dem Kommentar: „In diesem Fall hat unsere Eingangskontrolle im Frischelager jedoch enorme Qualitätsmängel festgestellt. Da wir bei der Qualität keine Kompromisse eingehen, mussten wir auf einen alternativen Lieferanten zurückgreifen.“ Dieser habe jedoch nur verpackte Kirschen im Angebot gehabt.

Bei dem Vorgehen handle es sich um eine „absolute Ausnahme“. Außerdem sei die Situation ausweglos gewesen, schließlich müsse das Unternehmen zu seinen Werbeversprechen stehen.

Für die wütenden Facebook-Nutzer scheint diese Erklärung nicht gerade ausreichend zu sein. Sie beklagen, dem Statement fehle es an einer Entschuldigung – und dem Unternehmen an Einsicht.

(alka)

 
 

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