Real: Supermarktkette vor dem Verkauf – größter Konkurrent will zuschlagen

Der Verkauf der Supermarktkette Real ist eigentlich so gut wie fest – doch jetzt mischt sich ein neuer Konkurrent ein.
Der Verkauf der Supermarktkette Real ist eigentlich so gut wie fest – doch jetzt mischt sich ein neuer Konkurrent ein.
Foto: imago images/Rene Traut/Symbolbild
  • Real-Filialen sollen gerecht aufgeteilt werden
  • Deal ist eigentlich schon in trockenen Tüchern
  • Neuer Konkurrent mischt sich ein

Eigentlich war alles startklar für die Real-Übernahme von Investor Redos. Das Tochterunternehmen der Metro soll laut der Wirtschaftswoche schon seit Anfang Mai dem Investor versprochen sein. Doch nun könnte ein anderer Konkurrent diesen Deal platzen lassen.

Real-Filialen sollen gerecht aufgeteilt werden

Die Metro will möglichst für alle 280 Real-Filialen eine gerechte Lösung finden. Es soll nur ein Teil der Märkte an Redos verkauft werden. Die restlichen Filialen sollen an andere Handelspartner weiter verkauft werden.

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Neue Konkurrenz könnte Deal platzen lassen

Doch ein anderer Wettbewerber könnte dem eigentlich schon eingetüteten Deal im Wege stehen. Denn es hat sich jetzt noch die Supermarktkette Kaufland in die Verhandlungen eingeschaltet. Laut der Wirtschaftswoche ist Kaufland ein enger Vertragspartner des Immobilienunternehmens x+bricks. Die waren auch im Gespräch als potenzieller Käufer der Real-Filialen.

Kaufland könnte Probleme bereiten

Bei einer möglichen Übernahme könnte sich aber das Kartellamt einschalten, da Kaufland als Supermarktriese dann zu mächtig werden könnte. Metro will unnötige Klagen verhindern und den Deal mit Redos so schnell wie möglich durchziehen. Doch x+bricks gibt nicht so schnell auf. Das Unternehmen hat der Metro am Donnerstag schon einen neues und besseres Angebot für den Kauf vorgelegt. Metro reagiert aber momentan immer noch mit dem Exklusivrecht für den Erstbieter Redos. (el)

 
 

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