Real: Etliche Filialen werden dicht gemacht – DAS droht den anderen Märkten

Viele Filialen von Real stehen vor dem Aus.
Viele Filialen von Real stehen vor dem Aus.
Foto: imago images / Udo Gottschalk

Was sich lange angekündigt hat, könnte schon bald zur Realität werden: Die Supermarktkette Real steht kurz vor dem Verkauf und wie es den Anschein hat auch kurz vor der Zerschlagung. Für 40 Filialen in Deutschland soll es das endgültige Aus sein.

Nachdem der erste Käufer Redos abgesprungen war, hat sich nun ein anderer Investor für Real gefunden: die SCP-Group hat sich gemeinsam mit dem Immobilieninvestor X-Bricks zum Kauf bereit erklärt.

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Real: Etliche Filialen werden dicht gemacht, Zehntausend Jobs in Gefahr

Die künftigen Eigentümer wollen aber nur einen kleinen Teil der Real-Märkte selbst weiter betreiben. Der Großteil soll an andere Händler wie Edeka oder Kaufland weiterverkauft werden. Einigen Standorten droht auch die Schließung, von insgesamt 40 ist die Rede.

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Welche genau betroffen sind, wurde noch nicht bekannt gegeben. Der Betriebsrat befürchtet allerdings den Wegfall von rund 10.000 Stellen.

Der Metro-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Werner Klockhaus hatte am Dienstag gewarnt, dass durch den geplanten Verkauf von Real fast jeder Dritte der noch vorhandenen 34.000 Arbeitsplätze bei der Metro-Tochter gefährdet sei. „Der Gesamtbetriebsrat rechnet mit etwa 10.000 Arbeitslosen“, sagte er.

40 Real-Filialen sollen geschlossen werden

Allein durch die im Zuge der Neuordnung zu erwartende Schließung der 40 Geschäfte seien rund 6000 Arbeitsplätze bedroht. Weitere 4000 Stellen könnten in den Fachabteilungen der weitergeführten Geschäfte und in der Zentralverwaltung wegfallen.

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Damit rechnet der Metro-Chef Olaf Koch allerdings nicht. Er betonte, dass der Konzern für alle Real-Mitarbeiter, die trotz aller Bemühungen durch betriebsbedingte Kündigung ihren Arbeitsplatz verlieren, mit dem Betriebsrat bereits eine soziale Absicherung vereinbart habe. Damit werde das Unternehmen seiner sozialen Verantwortung auch über den Verkaufstag hinaus gerecht.

Bis zur Hauptversammlung soll der Deal stehen

Metro hofft nun, den Deal bis zur Hauptversammlung am 14. Februar unter Dach und Fach zu bringen.

Von den 277 Standorten sollen nur rund 50 unter dem Real-Logo weiterlaufen. Alle anderen sollen an beispielsweise Kaufland und Edeka verkauft werden.

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Alleine Kaufland will nach Medienberichten rund 100 Filialen übernehmen. (fb/dpa)

 
 

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