Geschichtswettbewerb zum Bergbau im Ruhrgebiet

Fußball vor dem Förderturm: Der SV Sodingen spielt 1953 in der Oberliga West gegen den SV Horst-Emscher 08.
Fußball vor dem Förderturm: Der SV Sodingen spielt 1953 in der Oberliga West gegen den SV Horst-Emscher 08.
Foto: Bildarchiv der Stadt Herne
Das Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher sucht Beiträge zum Leben mit der Kohle.

Essen.. Das historische Netzwerk Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e. V. richtet bis zum 31. Dezember 2017 unter dem Titel „Hau Rein! Bergbau im Ruhrgebiet. Alltag. Wissen. Wandel.“ einen Geschichtswettbewerb aus.

Persönliche Erinnerungen und Erfahrungen

Neben Erfahrungen „vor Kohle“ und betriebs- und technikgeschichtlichen Beiträgen „zur Kohle“ wünschen sich die Organisatoren ausdrücklich auch Einsendungen zum Leben „auf Kohle“ und „nach Kohle“: persönliche Erinnerungen und Erfahrungen unter wie über Tage, Studien zur technischen Entwicklung des Bergbaus und seiner landschaftlichen Prägung, sozialgeschichtliche Arbeiten zur Montanindustrie sowie zur Transformation der Industrie- zur Wissensgesellschaft , international vergleichende Untersuchungen zu Mitbestimmung und Arbeitskämpfen und viele weitere Themen.

Mitmachen kann jeder, der sich für die Geschichte des Ruhrgebiets interessiert und sich damit auseinandersetzen möchte. Von Einzelpersonen oder Geschichtsgruppen über Museumsmitarbeiter bis zu Schülern und Studenten möchte der Geschichtswettbewerb eine große Bandbreite an Menschen erreichen, die sich mit Einsendungen beteiligen. Teilnehmer können sowohl wissenschaftliche Beiträge als auch persönliche Erinnerungen einsenden. Zwei Juroren begutachten jeden Beitrag, und eine Hauptjury benennt die Preisträger.

Preise in vier Kategorien

In vier Kategorien verleihen die Juroren Preise in einer Gesamtsumme von 50.000 Euro. Es erfolgt eine Dokumentation aller Beiträge sowie die Veröffentlichung besonders angemessener Einreichungen in einer Publikation im Klartext Verlag. Zu den Förderern und Partnern des Projekts gehören die RAG-Stiftung, die NRW-Stiftung, die Hans-Böckler-Stiftung und die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“. Beiträge können in Text-, Ton- und Bildformaten vorliegen, zum Beispiel in Aufsätzen, Ausstellungen, Fotostrecken, Videos oder Projektdokumentationen.

Informationen zum Wettbewerb stehen online unter www.geschichtskultur-ruhr.de. Die Geschäftsführerinnen des Wettbewerbs Susanne Abeck und Dr. Uta C. Schmidt geben unter (0201) 94 66 49 54 Auskunft

 

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