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Ausgestattet für jeden Einsatz

Die Abseilausrüstung der RAG-Höhenretter entspricht modernsten Standards.

Essen.. Vier in der Grubenwasserhaltung aktiv betriebene Schächte liegen im Verantwortungsbereich der Hauptstelle für Grubenrettungs wesen (HGRW) im Saarrevier der RAG. Um dort im Ernstfall - schnell und richtig handeln zu können, brauchen die elf Fachleute das nötige Equipment. Intern nur mit PSA abgekürzt, besteht die persönliche Schutzausrüstung insbesondere auf dem Gebiet der Höhenrettung aus einer ganzen Reihe an Komponenten, die das sichere Abseilen selbst bei tiefen Teufen ermöglichen. Entsprechend zertifzierte Gurte, Seile und Klemmen nehmen sowohl einzeln als auch im Zusammenspiel wichtige Funktionen in der Absturzsicherung und dem Transport verunglückter Bergleute ein. Da im Falle eines Rettungseinsatzes im Schacht jeder Handgriff sitzen muss, erproben die Höhenretter den Gebrauch ihrer Ausrüstung in regelmäßigen Abständen, wie kürzlich am Saarpolygon.

1. Höhenrettungshelm:

Die Grubenwehr verwendet ausschließlich Sicherheitshelme, die über eine amtliche und genormte Zulassung zum Einsatz in der Höhenrettung verfügen. Zu den besonderen Ausstattungsmerkmalen gehören unter anderem die Kinnschlaufe zum Einsatz kopfüber, eine ergonomische Innenpolsterung sowie das äußerst robuste und stoßfeste Außenmaterial.

2. Seilklemme:

Die Höhenretter setzen Seilklemmen ein, um einen Befestigungspunkt an einem Seil zu erzeugen. Diese Befestigungspunkte ermöglichen wiederum den reibungslosen Transportverlauf von Geräten oder verunglückten Personen. Als mitlaufendes Sicherungsgerät halten die aus Stahl und hochfestem Aluminium gefertigten Seilklemmen allen geforderten Belastungen stand.

3. Abseilgerät:

Im seilunterstützten Arbeiten und Retten spielt das Abseilgerät eine entscheidende Rolle. Es stellt sozusagen die Verbindung zwischen Seil und Retter her. Durch Betätigen des Handgriffs hebt sich die Seilklemmung auf, damit sich die Höhenretter neu positionieren können. So gelangen sie gefahrlos zur Einsatzstelle, ohne sich dabei auszubinden.

4. Karabiner und Rollen:

Jede Ausrüstung verfügt über fünf am Abseilgurt angebrachte Karabinerhaken und Umlenkrollen. Weil es wertvolle Zeit kosten würde, diese erst während des Einsatzes zu befestigen, folgen die Höhenretter einem bewährten Rucksack-System. Das zehn Kilogramm schwere Packstück enthält alle Ausrüstungskomponenten in der Reihenfolge der Verwendung, darunter den fertig bestückten Gurt.

5. Reepschnur-Seile:

Die universell einsetzbaren Seile fungieren mit den entsprechenden Knoten- und Stechtechniken als Ergänzung für Steigklemmen und Karabinerhaken. Das Binden einer Trittschlinge am Seilende spielt für das Verhindern eines Hängetraumas der verunglückten Person zudem eine entscheidende Rolle. Die Schlingen wirken der Einschnürung durch den Gurt entgegen und verhindern, dass das Blut weiter in die Beine absackt.

6. Kleiner Flaschenzug:

Die Mitarbeiter der HGRW nutzen den kleinen Flaschenzug in der Regel, wenn sie verunglückte Personen retten, die bereits in einem Steigschutzläufer oder einem anderen Sicherungssystem befestigt sind, sich aber selbst nicht mehr lösen können. Hierbei kommt es auf die punktgenaue Lastenverteilung der tragenden Seile an. In diesem Fall handelt es sich um ein Verhältnis von 1:6, die Last der zu rettenden Person verteilt sich also auf sechs Punkte.

 
 

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