Post darf Briefporto zum Jahreswechsel noch nicht erhöhen

Briefe mit der Post zu verschicken bleibt vorerst noch so teuer wie bisher. Eine geplante Preiserhöhung der Post wurde auf Eis gelegt.
Briefe mit der Post zu verschicken bleibt vorerst noch so teuer wie bisher. Eine geplante Preiserhöhung der Post wurde auf Eis gelegt.
Foto: imago stock&people / imago/STPP
Die Deutsche Post wollte die Preise für ihr Briefporto zum Jahreswechsel anziehen. Dafür fehlt ihr aber offenbar die Begründung.

Bonn.  Die Deutsche Post darf ihr Briefporto nicht wie geplant zum Jahreswechsel erhöhen. Der Grund: Das Unternehmen konnte der Bundesnetzagentur nicht hinreichend klarmachen, dass veränderte Kosten und Einsparungen diesen Schritt nötig machen. Das hat die Bundesnetzagentur am Mittwoch mitgeteilt.

„Unsere Entscheidung für die kommenden Jahre ist nur belastbar, wenn wir die Kostensituation und Umsatzentwicklung beurteilen können“, sagte Agenturchef Homann. Die Behörde wird die neuen Portokosten wohl frühestens im ersten Halbjahr 2019 genehmigen können. Bis dahin gelte die aktuelle Preisstruktur.

Der Post-Chef hatte im August eine größere Porto-Erhöhung auf einen Schlag angekündigt. Im Juli diesen Jahres war das Porto für Bücher und Warensendung deutlich erhöht bereits worden. (dpa/ba)

 
 

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