Opel setzt auf SUV – Aus für Modelle Adam, Karl und Cascada

Opel kündigt an, seine Modellpalette neu zu gestalten.
Opel kündigt an, seine Modellpalette neu zu gestalten.
Foto: Boris Roessler / dpa
Opel fährt eine neue Strategie. Gleich drei Modelle werden eingestellt. Stadessen soll das Angebot an Geländewagen ausgebaut werden.

Frankfurt/Main.  Opel entrümpelt seine Modellangebote: Der Autobauer nimmt bis zum Jahr 2020 gleich drei Modelle vom Markt.

Um sich auf Segmente mit hohem Volumen zu konzentrieren und die strengeren europäischen CO2-Grenzwerte einzuhalten, werden die Kleinstwagen Adam und Karl sowie das Cabrio Cascada keine Nachfolger erhalten, wie die Peugeot-Tochter am Dienstag mitteilte. Die drei Modelle blieben jedoch bis Ende 2019 im Handel.

Trotz der strengeren Abgasvorschriften wollen die Rüsselsheimer den Anteil von SUVs am Gesamtabsatz bis 2021 von 25 auf 40 Prozent ausbauen. In der Regel sind Geländewagen für die Hersteller lukrativer als normale Autos.

Bestseller Corsa wird elektrisch

Ab 2020 müssen die Anbieter strengere europäische Vorschriften für den CO einhalten. Erreicht ein Hersteller die CO2-Ziele nicht, laufen schnell Hunderte Millionen Euro an Strafzahlungen auf. Viele Unternehmen bauen daher ihr Angebot an Elektrofahrzeugen aus.

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Bei Opel soll bis 2024 jedes Modell auch in einer elektrifizierten Variante erhältlich sein. Bereits ab Sommer 2019 sollen Kunden den Bestseller Corsa in einer rein elektrischen Variante bestellen können.

Von Anfang 2019 bis Ende 2020 will der Rüsselsheimer Hersteller insgesamt acht komplett neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt bringen. Unter anderem will Opel 2019 die nächste Generation des Corsa vorstellen. 2020 soll der Nachfolger des Mokka X an den Start gehen und Opel helfen, den SUV-Anteil auszubauen. (rtr)

 
 

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