NRW-SPD sorgt sich um Kraftwerke

Berlin.  Die NRW-SPD befürchtet, dass die Stadtwerke die Verlierer der Energiewende werden könnten. Der Chef der SPD-Landesgruppe im Bundestag, der Abgeordnete Axel Schäfer aus Bochum, mahnte im Gespräch mit der NRZ gestern in Berlin eine „zeitnahe Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes“ (KWK) an. Gefordert ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Schäfer erklärte, die Stadtwerke müssten ihre hocheffizienten KWK-Anlagen wirtschaftlich betreiben können, auch um deren Modernisierung und den Neubau voranzutreiben. „Wir wollen die Kraft-Wärme-Kopplung auf 25 Prozent an der Stromerzeugung steigern“, erläuterte Schäfer. Bisher liegt dieser Anteil bei 17 Prozent. Die Kraft-Wärme-Kopplung steht von zwei Seiten unter Druck. Zum einen werden die erneuerbaren Energien vorrangig ins Netz eingespeist. Die Folge ist häufig, dass konventionelle Kraftwerke nicht lang genug laufen. Zum anderen ist der Preis für Co2-Zertifikate niedrig.

 
 

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