Lufthansa-Pleite: Rettet der Staat die Fluggesellschaft mit 9 Milliarden Euro? Airline macht jetzt DAS

Der Staat hilft der Lufthansa mit 9 Milliarden Euro.
Der Staat hilft der Lufthansa mit 9 Milliarden Euro.
Foto: dpa

Die wirtschaftlich schwer angeschlagene Fluggesellschaft Lufthansa soll angeblich einen milliardenschweren Rettungsschirm vom Staat erhalten. Doch dafür müsste die Lufthansa auch einige Federn lassen.

Wie das Magazin Business Insider zunächst berichtet, soll sich der Bund mit neun Milliarden Euro an der Rettung des Unternehmens Lufthansa beteiligen. Dafür erhält er anscheinend eine Sperrminorität und ein bis zwei Aufsichtsratsmandate – auf gut deutsch: Ordentliches Mitspracherecht, so der Business Insider.

Lufthansa-Pleite: Airline prüft Insolvenz in Eigenverwaltung

Doch nun kommt heraus, dass die Lufthansa auch eine Insolvenz in Eigenverwaltung anstelle eines direkten Staatseinstiegs prüft. Entsprechende Informationen der Gewerkschaft Ufo wurden am Dienstag von einem Unternehmenssprecher in Frankfurt bestätigt.

Ein solches Schutzschirmverfahren hat bereits der Ferienflieger Condor durchlaufen. Das Unternehmen wird in diesem Fall unter die Aufsicht eines Sachwalters gestellt und könnte unter dem bisherigen Management die Sanierung angehen.

Laut Gewerkschaft soll Lufthansa-Chef Carsten Spohr intern erklärt haben, dass er das Unternehmen lieber in die Insolvenz in Form eines Schutzschirmverfahrens führe, als sich von der Politik reinreden zu lassen.

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Dazu erklärte ein Unternehmenssprecher, dass der Vorstand selbstverständlich alle Optionen inklusive des Schutzschirmverfahrens prüfe. Es sei eine Alternative, falls dem Konzern bei einem Staatseinstieg nicht wettbewerbsfähige Bedingungen drohten.

Die Kabinengewerkschaft Ufo erhofft sich von einem direkten Staatseinstieg bei der Lufthansa einen besseren Schutz von Arbeitnehmerrechten und strategische Vorteile für den deutschen Luftverkehr.

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Laut der Deutschen Presse-Agentur ist dieser Deal um die 9 Milliarden aber noch lange nicht unter Dach und Fach. In den Verhandlungen um mögliche Staatshilfen für die Lufthansa gibt es noch keine Einigung, hieß es in der Bundesregierung. Nach weiteren dpa-Informationen vom Dienstag wird nicht damit gerechnet, dass die bislang unverbindlichen Gespräche noch diese Woche mit einem Ergebnis beendet werden. Bei einem Unternehmen dieser Größe und der möglichen Höhe der Unterstützung müsse klug vorgegangen werden, hieß es. Ein

Angela Merkel soll den Deal besiegeln

Der Deal soll am Dienstag offiziell mit der Bundeskanzlerin und Finanzminister Olaf Scholz besiegelt werden, hieß es in dem Bericht. Allerdings wurde dieser Termin weder von der Regierung noch von Lufthansa selbst bestätigt. Ebenso wurde bisher der Medienbericht vom Konzern Lufthansa noch nicht kommentiert.

Die Lufthansa war durch die Corona-Krise in eine schwere wirtschaftliche Situation gekommen. Nach Angaben des Unternehmens mache die Fluggesellschaft eine Million Euro Verlust pro Stunde! (fb mit dpa)

 
 

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