Lidl: Zu viele Coronavirus-Hamsterkäufe – Discounter ergreift drastische Maßnahme

Corona Deutschland (13.3.)
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Seitdem das Coronavirus seinen Weg nach Deutschland gefunden hat, kaufen die Menschen bei Aldi, Lidl, Netto & Co. Vorräte, was das Zeug hält. So landen schnell mal vier Pakete Klopapier und sechs Packungen Nudeln im Einkaufwagen, obwohl man nicht mal die Hälfte benötigt.

Zurück bleiben leere Regale und Kunden, die Produkte, auf die sie angewiesen sind, nicht mehr bekommen. Doch nicht nur bei uns in Deutschland haben die Hamsterkäufe in den Supermärkten drastisch zugenommen.

Lidl in Großbritannien mit drastischer Maßnahme

Auch Supermärkte in anderen Ländern haben ähnliche Probleme. Lidl möchte in Großbritannien dieser Situation jetzt ein Ende bereiten.

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Gegenüber dem britischen Magazin „Mirror“ räumt der Discounter ein, dass im Moment auf Hochtouren gearbeitet werde, um allen Kunden, die Produkte anbieten zu können, die sie benötigen.

Damit dies auch weiterhin sichergestellt werden kann, können Kunden nur noch bestimmte Mengen eines Produktes kaufen. Konkret heißt dass, dass Lild-Kunden von Haushaltsgegenständen, Putzmitteln, Nudeln, Reis und Konserven künftig nur noch vier Stück kaufen dürfen. Toilettenpapier-Packungen gibt es sogar nur zwei.

Und in Deutschland?

Und wie sieht die Lage bei uns aus? Drohen bei Lidl hierzulande bald auch solche Einschränkungen in den Märkten? Melanie Pöter, Sprecherin von Lidl Deutschland, sagte der Redaktion, dass „zum jetzigen Zeitpunkt keine konkreten Vorgaben zur Rationierung von bestimmten Produkten“ geplant seien.

Jedoch bittet der Konzern auf Plakaten, die beispielsweise an den Eingängen der Filialen angebracht werden, seine Kunden nur „haushaltsübliche Mengen“ einzukaufen. (kf)

 
 

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