Lidl: Kunde maßlos enttäuscht – „Werde nichts mehr kaufen, was den Wert einer Banane übersteigt“

Ein Mann ließ seiner Wut auf den Lidl-Kundenservice vollen Lauf. (Symbolbild)
Ein Mann ließ seiner Wut auf den Lidl-Kundenservice vollen Lauf. (Symbolbild)
Foto: imago images/Petra Schneider, Facebook: Lidl Deutschland

Da hat sich die Wut lange aufgestaut: Ein Kunde wandte sich bereits vor vier Wochen wegen eines Produkt-Defekts an den Kundenservice von Lidl.

Doch es passierte lange nichts. Jetzt meldet sich der enttäuschte Kunde erneut – und macht eine deutliche Ansage. Er werde nichts mehr bei Lidl kaufen, „was den Wert einer Banane überschreitet“.

Lidl: Kunde maßlos enttäuscht – das ist der Grund

Alles fing an mit einer Beschwerde vor etwa einem Monat. Über den Lidl-Shop habe er schon vor etwa zwei Jahren einen Elektroroller für seine Eltern gekauft, erzählt er da. Das Ladegerät habe jetzt alle Akkus zerstört und der Hersteller verweigere die Garantie. Stattdessen sei er an den Lidl-Kundenservice verwiesen worden.

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Nachdem er eine Woche lang „mit wechselnden Ausflüchten hingehalten“ und die Beschwerde nicht bearbeitet wurde, fragte er angefressen über Facebook nach: „Kann ich damit rechnen, dass der Fall noch bearbeitet wird oder müssen meine Eltern erst den Verbraucherschutz einschalten, damit Sie reagieren?“ Lidl sagte zu, sich dem Problem anzunehmen.

Jetzt, knapp drei Wochen später, wendet sich der enttäuschte Kunde erneut mit einer langen Botschaft an Lidl. Selbst nach seiner ersten Online-Beschwerde habe man sich nicht um sein Problem gekümmert. Auf die Empfehlung des Lidl-Facebook-Teams hin habe er sich mit seiner ursprünglichen und einer weiteren Beschwerde an den Kundenservice des Discounters gewendet.

Das Akku-Problem habe Lidl komplett ignoriert, den zweiten Schaden immerhin an den Hersteller weitergeleitet. Und das, obwohl der Kunde dort bereits abgewiesen worden war.

Auch eine Email und ein persönliches Telefonat mit dem Lidl-Kundenservice hätten die Beschwerde nicht lösen können. Mehr noch: Weil der Kunde unzufrieden war, verlangte er nach dem Namen der Service-Mitarbeitern, die dann jedoch einfach aufgelegt habe.

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„So bleibt mein Eindruck, dass es Euch völlig egal ist, wenn Euer Partner unfassbar schlechte Qualität liefert und zwei Rentner böswillig auflaufen lässt“, resümiert er. Lidl reagiert auch auf den zweiten Post und entschuldigt sich für den Ablauf der Reklamation. Allerdings könne via Facebook keine Abhilfe geleistet werden, da der Kauf über das Kundenkonto seiner Eltern getätigt wurde und die Beschwerde aus Datenschutzgründen nicht mit ihm zu klären sei.

Ein anderer Facebook-Nutzer zitiert aus den Geschäftsbedingungen und weist den verärgerten Kunden darauf hin, dass die Garantie für die Akkus längst nicht mehr gelte. (the)

 
 

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