Oh nein! Ikea Deutschland verbannt Hot Dogs aus dem Sortiment – der Grund ist nachvollziehbar

Ikea nimmt einen beliebten Artikel aus dem Sortiment. (Symbolbild)
Ikea nimmt einen beliebten Artikel aus dem Sortiment. (Symbolbild)
Foto: Rene Traut/Hotspot-Foto / imago/Rene Traut

Der schwedische Möbelgigant Ikea verbannt vorübergehend einen seiner beliebtesten Klassiker aus dem Sortiment: In den deutschen Filialen wird es vorerst keine Hot-Dog-Würstchen des Lieferanten Goldschmaus mehr geben. Das hat das ARD-Magazin „Fakt“ recherchiert.

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Ikea nimmt Hot-Dog-Würstchen aus dem Sortiment

Ikea reagiert damit auf den Schlachthofskandal in Oldenburg. Man könne nicht ausschließen, dass das Rindfleisch in den Würstchen aus dem wegen Tierquälerei geschlossenen Schlachtbetrieb stamme.

Zwar ist der Rindfleischanteil in den Hot-Dog-Würstchen von Ikea nur gering, aber vorsichtshalber seien die Lieferungen gestoppt.

Das ist der Schlachthofskandal von Oldenburg

Der Verein Deutsches Tierschutzbüro hatte Videos gezeigt, die mit versteckter Kamera in einem Schlachthof in Oldenburg aufgenommen worden sein sollen. Die Bilder zeigen, wie Rinder nicht fachgerecht betäubt und bei Bewusstsein getötet werden. Die Tierschützer haben Strafanzeige gegen den Betrieb gestellt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Der Schlachthof hat die Vorwürfe im Grundsatz bestätigt. „Wir zweifeln weder die Authentizität der Bilder an, noch möchten wir die Vorfälle kleinreden“, hatte das Unternehmen kurz nach Bekanntwerden der Videos mitgeteilt. Das Deutsche Tierschutzbüro forderte die Schließung des Betriebs. Die dokumentierten Zustände seien so gravierend, dass sofort gehandelt werden müsse. Daraufhin hat der Schlachthof seinen Betrieb tatsächlich eingestellt.

Nicht nur Ikea stoppt Fleischlieferungen

Der Skandal kostete den Hof neben Ikea noch weitere Kunden: Aldi Süd und Nord, Lidl, Edeka und Norma nahmen Produkte des Betriebes aus den Regalen.

Auch McDonald's habe über anderthalb Jahre Rindfleisch aus dem Schlachthof in Oldenburg bekommen. Das Geschäftsverhältnis bestehe aber seit Ende 2017 nicht mehr. (lin/mit dpa)

 
 

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