HP warnt vor brennenden Akkus an eigenen Notebooks

Der Hersteller HP warnt vor defekten Akkus in seinen Notebooks (Symbolfoto).
Der Hersteller HP warnt vor defekten Akkus in seinen Notebooks (Symbolfoto).
Foto: HP
Der Computerhersteller HP ruft die Kunden dazu auf, Akkus auszutauschen. Die betroffenen Geräte von HP und Compaq könnten Feuer fangen.

Berlin.  Einer der größten Computerhersteller der Welt, Hewlett Packard (HP), warnt seine Kunden vor einer Brandgefahr durch Laptop-Akkus. Kunden sollten nach Herstellerangaben sofort prüfen, ob ihr Gerät betroffen ist.

Die US-amerikanische Verbraucherschutzorganisation CPSC hat am Dienstag die entsprechende Warnung veröffentlicht, die 101.000 Geräte betrifft, die zwischen März 2013 und Oktober 2016 verkauft wurden. In der Mitteilung heißt es, dass die Batterien überhitzen und Feuer fangen könnten. HP hat auf der eigenen Firmenseite die gefährdeten Geräte aufgelistet. Dort bietet HP den Besitzern von HP- und Compaq-Notebooks auch ein Test-Tool an, mit dem man in Sekunden erkennen soll, ob der eigene Akku Probleme bereiten kann.

Fast alle Modellreihen betroffen

Unter den betroffenen Notebooks sind fast alle Laptops der aktuellen Modellreihen. Die Reihen „Spectre“ und „Stream“ sowie die Gaming-Notebooks der „Omen“-Serie scheinen nicht mit gefährlichen Akkus bestückt worden zu sein.

Die aktuelle Rückruf-Aktion ist nicht die erste ihrer Art. Wie die Verbraucherschutzorganisation CPSC mitteilt, ist sie eine Erweiterung eines Rückrufs vom Juni 2016. Damals hatte der Hersteller bereits Probleme mit 41.000 Batterien gemeldet. HP weist nun darauf hin, dass auch Kunden, die beim ersten Rückruf ihr Gerät getestet hatten, nun einen weiteren Test durchführen sollten. Wer jedoch einen Austausch-Akku bekommen hat, brauche dies nicht mehr zu tun.

 
 

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