Gericht verurteilt Rossmann zu 30 Millionen Euro Geldstrafe

Eine Rossmann-Filiale in München: Zwischen 2004 und 2008 gab es Preisabsprachen mit dem Kaffeeröster Melitta.
Eine Rossmann-Filiale in München: Zwischen 2004 und 2008 gab es Preisabsprachen mit dem Kaffeeröster Melitta.
Foto: Peter Kneffel / dpa
Die Drogeriekette Rossmann muss 30 Millionen Euro zahlen. Das Unternehmen hatte illegale Preisabsprachen mit einer Kaffeerösterei.

Berlin.  Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Drogeriemarktkette Rossmann zu einer Geldbuße in Höhe von 30 Millionen Euro verurteilt. Grund seien illegale Preisabsprachen mit der Kaffeerösterei Melitta, wie die „Lebensmittel-Zeitung“ berichtet. Zwischen 2004 und 2008 habe Rossmann Preise mit der Kaffeerösterei Melitta abgesprochen.

Laut der „Lebensmittel-Zeitung“ hat das Gericht die Strafe deutlich erhöht. Ursprünglich sollte Rossmann 5,25 Millionen Euro zahlen. Das Bundeskartellamt hatte Ende 2015 entsprechende Vorwürfe gegen das Unternehmen erhoben. Das OLG Düsseldorf hat diese nun bestätigt. (küp)

 
 

EURE FAVORITEN