Edeka wieder knallhart: Supermarkt will mit dieser Maßnahme im Weihnachts-Preiskampf punkten

Edeka zieht wieder in den Preiskampf.
Edeka zieht wieder in den Preiskampf.
Foto: dpa

Edeka zieht offenbar wieder in den Preiskampf. Nachdem der Supermarkt-Riese bereits dem Lebensmittel-Riesen Nestlé im Preiskampf deutlich bessere Einkaufspreise abgerungen hat, will Edeka nun offenbar auch andere Hersteller in die Knie zwingen. Das berichten die „Lebensmittel-Zeitung“ und das „Handelsbatt“.

Demnach hat Edeka zahlreiche Produkte ausgelistet und nicht nachbestellt. Bestätigen wollen das bisher aber weder Edeka noch die betroffenen Hersteller. Laut dem Bericht handelt es sich dabei unter anderem um Mars, Red Bull und Heineken.

Edeka entschied schon Preiskampf mit Nestlé für sich

Als Edeka Anfang des Jahres den Preiskampf mit Nestlé zumindest teilweise für sich entschied, wurden ebenfalls zahlreiche Produkte des Herstellers ausgelistet. Edeka konnte sich letztlich auch durchsetzen, weil das Unternehmen Teil des größeren europäischen Einkaufsverbands Agecore ist.

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Der deutsche Handel gilt als besonders umkämpft. Hier wird selbst um Centbeträge heftig gefeilscht - weil sie am Ende deutliche Auswirkungen auf den Gewinn eines Händlers haben. In diesem Kampf scheint Edeka sogar willens, seinen Kunden zwischenzeitlich bekannte Marken wie Mars oder Snickers vorzuenthalten.

Riskiert Edeka zu viel?

Interessant ist, dass Edeka ausgerechnet vor Weihnachten in den Preiskampf zieht. Schließlich ist diese Zeit für alle Lebensmittelhändler die wichtigste des Jahres. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, geht Edeka wohl einfach davon aus, dass der Preiskampf für die Hersteller noch schmerzhafter ist.

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„Mit einer Auslistung in dieser heißen Phase lässt Edeka einmal mehr die Muskeln spielen“, so Martin Fassnacht von der Wirtschaftshochschule WHU in Düsseldorf gegenüber der Wirtschaftswoche.

 
 

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