Edeka: Kundin schaut ins Obstregal – und redet sich in Rage „Unnötig!“

Als eine Edeka-Kundin das Obst genau inspiziert, redet sie sich in Rage. (Symbolbild)
Als eine Edeka-Kundin das Obst genau inspiziert, redet sie sich in Rage. (Symbolbild)
Foto: imago images / localpic; Screenshot Facebook Edeka; Montage DER WESTEN

Wer sein Obst nicht auf dem Markt kauft, geht gerne zu Edeka oder anderen Supermärkten. Dort sind Apfel, Banane und Co. meist etwas günstiger. Das dachte sich wohl auch eine Edeka-Kundin. Doch als sie das Obstregal erblickt, redet sie sich in Rage.

Äpfel soweit das Auge reicht. Dies zeigt das Bild der Edeka-Kundin, das sie auf der Facebookseite des Unternehmens hochgeladen hat. Ob rot oder grün, hier dürfte für jeden etwas dabei sein.

Edeka-Kundin ging eigentlich immer gerne im Supermarkt einkaufen

Doch was sie auf den Preisschildern an Infos zu den Äpfeln bei Edeka sieht, schockiert die Kundin. Sie stellt das Unternehmen zur Rede.

Sie schreibt: „Liebes Edeka, ich bin durchaus begeistert von Eurer großen Auswahl an Äpfeln in Euren Märkten. Aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah ist?“

Sie kritisiert, dass es bei Edeka keine Äpfel aus der Region gibt: „Ihr seid doch sonst so fortschrittlich und umweltbewusst (deswegen komme ich ja gerne), wieso finde ich in Eurem Sortiment nicht einen (!) Apfel aus der Umgebung (oder wenigstens aus Deutschland)? Wenn es wenigstens die Niederlande, Frankreich oder Spanien wäre, wo der Transportweg emissionsärmer wäre.“

Laut der Kundin kommen die Äpfel, die sie im Obstregal vorfand, aus Chile (12.000 Kilometer entfernt) und Neuseeland (18.000 Kilometer entfernt).

„Ich würde mich freuen, demnächst regionale Äpfel zu finden, die ich dann auch kaufen werde. Äpfel aus Übersee sind unnötig“, fasst sie zusammen.

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Das ist Edeka:

  • Edeka wurde 1907 in Leipzig gegründet
  • Der Name Edeka ist eine Abkürzung für „Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin“
  • Edeka hat 381.000 Mitarbeiter (Stand 2019)
  • Im Jahr 2019 betrug der Umsatz von Edeka 55,7 Milliarden Euro

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So reagiert Edeka

Edeka versucht zu erklären, warum das Obst nicht aus der Region stammt, sondern eingeflogen wurde. Edeka schreibt: „Als Vollsortimenter sehen wir es als unsere Aufgabe an, die Wünsche unserer Kunden bestmöglich zu erfüllen. Viele Kunden wünschen sich auch außerhalb der heimischen Saison Obst und Gemüse zu essen, das teilweise von weit her beschafft werden muss.“

Edeka sagt somit, dass es eigentlich keine Äpfel in der Region gibt, die verkauft werden könnten. Damit die Kunden trotzdem Äpfel essen können, werden sie aus dem Ausland eingekauft.

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Bei Edeka zu kaufen – Diese Obstsorten haben im Juli Saison:

  • Aprikosen
  • Blaubeeren
  • Brombeeren
  • Erdbeeren
  • Himbeeren
  • Honigmelonen
  • Johannisbeeren
  • Kirschen
  • Mirabellen
  • Nektarinen
  • Pfirsiche
  • Pflaumen
  • Preiselbeeren
  • Stachelbeeren
  • Weintrauben
  • Zwetschgen

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Und Edeka ist damit im Recht, denn nur im August, September, Oktober und November ist bei uns in Deutschland Apfel-Saison. Im Mai, Juni und Juli hingegen gibt es nur ein geringes Angebot.

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Ein Trost: nur noch einen Monat durchhalten. Dann dürfte die Kundin auch wieder regionale Äpfel bei Edeka im Regal finden. (ldi)

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Ein Rewe-Kunde hatte ein ähnliches Erlebnis. Er steht vor dem Gemüse-Regal und will Zwiebeln kaufen. Beim genauen Hinsehen, fällt er fast vom Glauben ab. Hier liest du mehr <<<

 
 

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