Easycash gab 400.000 Kundendaten weiter

Der EC-Netzbetreiber  Easycash soll Kundendaten weitergegeben haben und muss daher ein Bußgeld von 60.000 Euro zahlen.
Der EC-Netzbetreiber Easycash soll Kundendaten weitergegeben haben und muss daher ein Bußgeld von 60.000 Euro zahlen.
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Düsseldorf.. Der nordrhein-westfälische Datenschutzbeauftragte Ulrich Lepper hat gegen den EC-Netzbetreiber Easycash ein Bußgeld von 60.000 Euro verhängt. Er ahndete damit die unzulässige Weitergabe von rund 400.000 Konto- und Nutzungsdaten von EC-Karten-Besitzern.

Easycash wickelt in Deutschland für viele Einzelhändler das Lastschriftverfahren bei EC-Kartenzahlungen ab. Es hatte die Daten an ein Schwesterunternehmen übermittelt, das Kunden- und Bonusprogramme anbietet. Dort wurden sie statistisch ausgewertet. Die Datenschützer sahen dies als unzulässig an. Easycash habe die Praxis inzwischen eingestellt und das Bußgeld akzeptiert, sagte er.

Datenschützer aus Nordrhein-Westfalen und aus Hamburg hatten in der Vergangenheit Strafanzeige gegen Easycash gestellt, weil das Unternehmen Daten rechtswidrig weitergegeben hatte. (dapd)

 
 

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