dm-Chef macht klare Ansage – „Braucht man sich nicht zu wundern, wenn...“

dm-Chef Christoph Werner sieht schwarz für die Zukunft der Branche.
dm-Chef Christoph Werner sieht schwarz für die Zukunft der Branche.
Foto: imago images / Future Image / sepp spiegl (Montage: DER WESTEN)

Der dm-Chef findet klare Worte.

Diese Aussagen lassen nicht unbedingt auf etwas Gutes hoffen. Keine rosigen Aussichten für dm? Das vermutet zumindest dm-Chef Christoph Werner. Er macht eine klare Ansage und kritisiert ordentlich.

In einem Interview mit den „Badischen Neuesten Nachrichten“ sagt der dm-Chef, dass das Bild der Einkaufsstraßen sich zunehmend ändern wird. Schuld gibt er der Politik.

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dm-Chef mit klarer Ansage zum Konsumverhalten

Denn die habe es möglich gemacht, dass viele „Lebensmittler“ in die Vorstädte und auf die grüne Wiese gezogen seien. Ebenfalls kritisiert er, dass das Parken in Innenstädten immer teurer werde.

„Es ist es schon eine gewisse Ironie, dass die Bundeslandwirtschaftsministerin in den vergangenen Monaten sehr klar gemacht hat, dass Preiskämpfe im Einzelhandel – gerade bei Lebensmitteln – zu Lasten der Qualität gehen und die Landwirtschaft extrem unter Druck setzen. Gleichzeitig feuert die Bundesregierung durch die Mehrwertsteuersenkung den Preiskampf zusätzlich an“, so Werner.

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Das ist dm:

  • Der Drogeriemarkt betreibt rund 2000 Filialen in Deutschland
  • Und 1700 weitere in insgesamt 13 europäischen Ländern
  • Daneben betreibt dm einen Onlineshop, in dem du rund um die Uhr einkaufen kannst
  • Seit Jahren produziert dm Eigenmarken wie Balea, Alverde oder Ebelin
  • Zusätzlich gibt dm einen Prospekt mit wöchentlichen Angeboten heraus

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Auch die Masken-Pflicht trage dazu bei, dass dm-Kunden so kurz wie möglich einkaufen und lieber im Internet bestellen. „Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Kundenströme in die Vorstädte gehen oder ins Internet abwandern“, sagt er.

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Der Trend zum Online-Shopping soll nach Ansicht des dm-Chefs durch Corona nur noch schneller vorangetrieben worden sein. „Online gewinnt an Bedeutung für die Kunden, auch für Menschen, die im Homeoffice arbeiten. Wir werden mit dieser Tatsache umgehen und reagieren.“

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dm-Chef: „Der Moment der Wahrheit wird kommen“

Die Kundenfrequenz in den dm-Märkten in Einkaufszentren, Fußgängerzonen oder Bahnhöfen soll sich nach dem Corona-Lockdown bis heute nicht erholt haben. „Der Einkauf, der ja viel von Inspiration lebt, ist maßgeblich beeinträchtigt worden.“

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Laut der „Badischen Neuesten Nachrichten“ ist der dm-Chef sich sicher: „Der Moment der Wahrheit wird kommen, ich vermute im Herbst. Sind die Menschen verunsichert, dann sind Sie vorsichtig und schauen mehr aufs Geld.“ (ldi)

 
 

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