Deutsche Industrie unzufrieden mit Koalitionsvertrag

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Dieter Kempf, zeigte sich unzufrieden mit dem Koalitionsvertrag. (Archivbild)
Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Dieter Kempf, zeigte sich unzufrieden mit dem Koalitionsvertrag. (Archivbild)
Foto: Gregor Fischer / dpa
Für die GroKo-Einigung gibt es nicht überall Gegenliebe. BDI-Präsident Kempf etwa vermisst bei der Digitalisierung den „Großen Wurf“.

Berlin.  Die deutsche Industrie hat sich unzufrieden gezeigt mit dem Koalitionsvertrag von Union und SPD. „Beim Geldausgeben besteht eine klare Schieflage in Richtung Umverteilung anstatt in Zukunftssicherung“, sagte BDI-Präsident Dieter Kempf am Mittwoch in Berlin.

In der Steuerpolitik fehle trotz guter wirtschaftlicher Lage der Mut zu spürbaren Entlastungen und zu Strukturreformen. In den USA waren die Unternehmensteuern massiv gesenkt worden.

Der BDI vermisse außerdem ein klares Bekenntnis zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung, hieß es außerdem. In der Digitalisierung sei der „große Wurf“ nicht erkennbar. Die angekündigten Maßnahmen seien überfällig. (dpa)

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