Lufthansa mit heftigen Corona-Sorgen – Flug-Riese fordert digitale Impf- und Testnachweise

Vektor, Totimpfung, mRNA? Diese Impfstoff-Arten gibt es

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Diese Impfstoff-Arten gibt es und so funktionieren sie.

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So schlecht ging es der Lufthansa wohl schon lange nicht mehr. Corona hat dem Flug-Riesen ordentlich zugesetzt. Nun hat Lufthansa bekanntgegeben, wie schwer 2020 das Unternehmen getroffen hat.

Minus 6,7 Milliarden! Autsch, das ist richtig viel. Die Lufthansa spricht von einem Rekordverlust im Corona-Jahr. Europas größte Airline hofft nun auf einen „starken Nachfrageanstieg“ in diesem Jahr. Rechnet aber auch 2021 mit einem Verlust.

Lufthansa: 25 Prozent weniger Reisende

Das vergangene Jahr sei das „herausforderndste in der Geschichte unseres Unternehmens“ gewesen, erklärte Firmenchef Carsten Spohr am Donnerstag. Nicht nur für Mitarbeiter, auch für Kunden und Aktionäre.

Die Corona-Maßnahmen hätten bei der Lufthansa zu einem „einzigartigen Nachfrageeinbruch im Luftverkehr“ geführt. Allein für Ticket-Rückerstattungen habe die Lufthansa 3,9 Milliarden Euro ausgezahlt.

Im Vergleich zum Vorjahr bot die Lufthansa Group 2020 nur rund ein Drittel der Flüge beziehungsweise eine Kapazität von 31 Prozent an. Nur 36,4 Millionen Menschen flogen mit der Airline – 25 Prozent weniger als im Jahr 2019.

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Das ist die Lufthansa:

  • Die Lufthansa ist eine deutsche Airline
  • Wegen ihres Logos wird die Lufthansa auch „Kranich-Airline“ genannt
  • Eigentümer ist die Deutsche Lufthansa AG, Der Sitz der Lufthansa ist in Köln
  • Sie wurde 1926 in Berlin gegründet und 1951 verboten, zwei Jahre später wurde sie neu gegründet
  • Bei der Lufthansa arbeiten rund 35.000 Menschen

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Der Umsatz stürzte von 36,4 Milliarden Euro auf 13,6 Milliarden Euro – ein Rückgang um 63 Prozent. Die Folge: 28.000 Stellen wurden gestrichen. In Deutschland sollen weitere 10.000 Arbeitsplätze wegfallen.

Lufthansa: Erholung in weiter Ferne

Die Lufthansa hatte im Sommer staatliche Hilfe in Höhe von insgesamt 9 Milliarden Euro bekommen. Bis Ende 2020 wurden laut Unternehmen 3,3 Milliarden Euro abgerufen. Eine Milliarde Euro sei zwischenzeitlich zurückgezahlt worden.

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„Jetzt müssen international anerkannte, digitale Impf- und Testnachweise an die Stelle von Reiseverboten und Quarantäne treten, damit Menschen wieder Familie und Freunde besuchen, Geschäftspartner treffen oder andere Länder und Kulturen kennenlernen können“, forderte Spohr.

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Erst Mitte des Jahrzehnts rechnet die Lufthansa wieder mit einer Auslastung von 90 Prozent des Niveaus von 2019.

Lufthansa-Chef Spohr sagte: „2021 wird für uns ein Jahr der Redimensionierung und Modernisierung.“ Das Thema Nachhaltigkeit hätte Priorität: „Wir prüfen, ob alle Flugzeuge, die älter als 25 Jahre sind, dauerhaft am Boden bleiben.“ (ldi/afp)