Coca Cola: Revolutionäre Neuerung! Getränke-Riese ändert die Farbe

Coca Cola ändert seine Farbe und wird türkis.
Coca Cola ändert seine Farbe und wird türkis.
Foto: imago images / foto2press

Revulotionäre Neuerung beim Getränke-Riesen! Coca Cola kommt mit einer neuen, ungewöhnlicher Farbgebung daher. Zu dem bekannten Rot, Schwarz oder Silber, wie bei den Varianten normal, zero und light, könnte sich in der Zukunft auch Türkis gesellen.

Der Grund: Coca Cola will eine neue Flasche an den Start bringen, die sich anders zusammensetzt, als das bei den bisherigen Modellen der Fall ist.

Coca Cola bald in Türkis

Im Fokus des neuen Etiketts steht aber diesmal nicht der Inhalt selbiger, sondern das Gebinde selbst. Genauer gesagt: Die Herstellung.

Mit der türkisen Banderole, so das Unternehmen selbst, sei ein „Durchbruch beim Recycling“ gelungen.

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Denn den neuen Umschlag bekommen nur Flaschen, die zu einem Viertel aus Meeresplastik hergestellt wurden. Am Donnerstag stellte Coca Cola das türkise Label erstmals in London vor. 300 Musterflaschen wurden produziert.

Flaschen aus Meeresplastik

Plastik dafür stamme aus dem Mittelmeer sowie den Stränden von Spanien und Portugal. Coca Cola will mit seinem neuen Produkt vor allem die Vorteile des sogenannten „Enhanced Recycling“ präsentieren. Gemeint ist damit ein „erweitertes“, oder „verbessertes“ Recycling.

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Das ist Coca Cola:

  • Die Limonade ist die bekannteste Marke der „Coca Cola Company“
  • Erfunden wurde das Getränk 1886 in den USA. Ihr Erfindern John Stith Pemberton verkaufte kurz vor seinem Tod die Rechte an seinem Getränk an den Apotheker Asa Griggs Candler - der die „Coca Cola Company“ gründete
  • Im Laufe der Jahre wurden immer wieder neue Varianten des Klassiker entwickelt, wie etwa Coca Cola Light (1986), Coca Cola Zero (2006) oder Coca Cola cherry (1986 bis 2018)
  • Mittlerweile werden TÄGLICH 1,9 Milliarden Getränke von Coca Cola serviert
  • Das sind die Zutaten, die auf dem deutschen Etikett einer Cola-Flasche angegeben sind: Wasser, Zucker, Kohlensäure, Lebensmittelfarbstoff E 150d (Zuckerkulör), Säuerungsmittel E 338 (Phosphorsäure), Aroma, Koffein.

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Was der Softdrink-Riese damit meint? Bisher würden minderwertige Kunststoffe meist verbrannt oder auf Deponien gelagert. Sie fielen dadurch aus dem Wertstoffkreislauf heraus.

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Durch die Nutzung dieser minderwertigen Kunststoffe könne wiederum die Menge des benötigten Materials zur Herstellung neuer Flaschen reduziert werden. Bei der neuen Recyclingmethode wird das Plastik zunächst in seine Einzelbestandteile zerlegt, diese gereinigt und anschließend zu neuem Kunststoff zusammengesetzt.

Coca Cola mit ambitioniertem Ziel

Die am Donnerstag vorgestellte Flasche bezeichnet Coca Cola als „Proof of Concept“, also als Beweis dafür, dass die Idee und deren Umsetzung funktionieren können.

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Bruno van Gompel, Technikdirektor von Coca Cola in Westeuropa, erklärt: Die verbesserten Recycling-Technologien sind enorm spannend. Das gilt nicht nur für uns, sondern für die gesamte Industrie und unsere Gesellschaft. Sie beschleunigen die Aussicht auf einen geschlossenen Wertstoffkreislauf für Plastik.“

Das große Ziel: Einwegplastik und Plastikmüll vollständig zu vermeiden. Die Produktion in der neuen Fabrik läuft nun an.

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Die Flasche kann man dabei als eine Art Initialzündung auf dem Weg zum Erreichen von Recyclingzielen sehen - zumindest aus Sicht von Coca Cola. Denn das Unternehmen hat sich ambitionierte Ziele gesetzt. Bis 2030 soll für jede verkaufte Flasche oder Dose wieder eine Verpackung eingesammelt werden.

Coca Cola produziert rund 200.000 Plastikflaschen pro Minute

Die Frage, die sich stellt, ist: Warum kann das Ziel als ambitioniert gesehen werden? Ganz einfach: Coca Cola produziert rund 200.000 Plastikflaschen pro Minute - drei Millionen Tonnen Kunststoff pro Jahr.

Die Coca-Cola-Geschichte

Coca-Cola gibt es seit 1886. Der US-Amerikaner John Stith Pemberton erfand sie aus Zufall - eigentlich war er auf der Suche nach einem Anti-Kopfschmerz-Sirup.

Apothekengroßhändler Asa Griggs Candler erwarb nach dem Tod von Pemberton die Rechte an Coca-Cola und baute „The Coca-Cola Company" mit Hauptsitz in Atlanta bald zu einemzunächst USA-weiten Erfolgsunternehmen aus.

Coca-Cola: Abgefüllt zuerst in Essen

Nach Deutschland kam die braune Brause im Jahr 1929. Abgefüllt wurde sie zunächst in Essen. Hier wurde während des Zweiten Weltkriegs auch die Orangenlimonade „Fanta" erfunden. 1957 übernahm der Boxer Max Schmeling die Konzession für Deutschland und die Abfüllung zog nach Hamburg um.

The Coca-Cola Company heute

Heute ist „The Coca-Cola-Company“ das größte Getränkeunternehmen weltweit mit über 123.000 Mitarbeitern.

Die Firma verkauft mehr als 3900 verschiedene Produkte in gut 200 Ländern der Erde. Damit macht Coca-Cola einen jährlichen Umsatz von mehr als 44 Milliarden US-Dollar (Stand 2015). (dav, lin)

 
 

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