Bund gibt zum Bauhaus-Jubiläum 2019 Gedenkmünze heraus

So soll die Bauhaus-Gedenkmünze im nächsten Jahr aussehen.
So soll die Bauhaus-Gedenkmünze im nächsten Jahr aussehen.
Foto: BVA / BM
Von Walter Gropius 1919 gegründet, wird das Bauhaus nächstes Jahr 100. Die Regierung begeht dieses Jubiläum mit einer Silbermünze.

Berlin/Weimar.  Eine neue Gedenkmünze soll zum Bauhaus-Jubiläum im kommenden Jahr geprägt werden. Das hat das Bundeskabinett beschlossen, wie der Thüringer Bundestagabgeordnete Carsten Schneider (SPD) am Mittwoch mitteilte.

Mit der Münze im Wert von 20 Euro soll die Gründung der Architektur-, Kunst- und Designschule vor knapp 100 Jahren am 1. April 1919 durch Walter Gropius in Weimar gewürdigt werden. Auf der Münze aus Sterlingsilber soll das Bauhaus-Hochschulgebäude abgebildet werden.

Gestaltet hat sie der Künstler Bastian Prillwitz aus Berlin, wie es auf der Website des Bundesfinanzministeriums heißt.

Berlin, Dessau und Weimar sind die Bauhaus-Städte

Auf der Rückseite der Münze ist unter anderem das berühmte Gemälde „Bauhaustreppe“ von Oskar Schlemmer dargestellt. Das im Jahr 1932 entstandene Bild gilt heute als Ikone der Bauhaus-Bewegung und als Schlemmers Bekenntnis zu Fortschritt und Moderne. Zudem ist die Fassade des Dessauer Bauhaus-Gebäudes mit dem Schriftzug „Bauhaus“ zu sehen.

Die Münzen in der Prägequalität Stempelglanz werden zum Nennwert von 20 Euro in den Verkehr gebracht. Die Ausgabe der Münzen in der Sammlerqualität Spiegelglanz erfolgt zu einem über dem Nennwert liegenden Verkaufspreis, wie es heißt.

Das Bauhaus wurde 1919 vom Architekten Walter Gropius in Weimar gegründet. In Dessau erlebte die künstlerisch-experimentelle Schule ihre Blütezeit. 1933 wurde das Bauhaus auf Druck der Nazis nach dem Umzug nach Berlin endgültig geschlossen.

Heute wird in allen drei Städten das Bauhaus-Erbe gepflegt. Dafür gibt es die Stiftung Bauhaus Dessau, das Berliner Bauhausarchiv und die Klassik-Stiftung Weimar mit dem Bauhaus-Museum. (dpa/W.B.)

 
 

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