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Börsen – Neuer Kursrutsch an der Wall Street und in Asien

In Hektik: Ein Börsenhändler an der Wall Street in New York.
Foto: Richard Drew / dpa
Die Börsen kommen nicht zur Ruhe. Ein erneuter Kursrutsch an der Wall Street zog am Freitag auch die Börsen in Japan und China runter.
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New York/Peking.  Nach erneut heftigen Kursverlusten an der Wall Street sind auch die Märkte in Asien am Freitag deutlicher schwächer gestartet. Der japanische Index Nikkei 225 lag bis zum Mittag mehr als 3,2 Prozent im Minus bei 21.185 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index büßte knapp 2,8 Prozent ein.

In China brach der Shanghaier Composite Index eine Stunde nach Handelsstart sogar mehr als fünf Prozent auf 3091 Punkten ein. Deutlich fielen auch die Abschläge in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong aus, wo der Leitindex Hang Seng um 4,3 Prozent auf 29.135 Punkte absackte.

„Zinsangst hält Börsen im Würgegriff“

Auslöser für die Talfahrt in Asien waren laut Händlern die schwachen Vorgaben aus den USA. Am US-Aktienmarkt war es am Vortag zum zweiten Mal in dieser Woche zu einem Ausverkauf gekommen. Erstmals seit November schloss der Dow Jones Industrial unter 24.000 Punkten. Letztlich ging er am Donnerstag mit einem Abschlag von 4,15 Prozent oder mehr als 1000 Punkten bei 23.860 Zählern aus dem Handel.

Keiner der 30 Index-Werte konnte sich im Plus halten. „Die Angst vor steigenden Zinsen hält die Börsen weiterhin im Würgegriff“, kommentierte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners die heftige Talfahrt an der Wall Street in dieser Woche. (dpa)

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Fr, 10.08.2018, 10.49 Uhr