Bochumer Opel-Belegschaft pocht auf Zusagen für die Zukunft

Ende 2014 schließt das Opel-Werk in Bochum. Die Mitarbeiter ringen nach dem angekündigten Ende der Autoproduktion weiter um klare Zusagen zur Zukunft ihrer Arbeitsplätze.
Ende 2014 schließt das Opel-Werk in Bochum. Die Mitarbeiter ringen nach dem angekündigten Ende der Autoproduktion weiter um klare Zusagen zur Zukunft ihrer Arbeitsplätze.
Foto: Mark Keppler/WAZ FotoPool
Nach dem angekündigten Ende der Auto-Produktion ringen die Bochumer Opelaner weiter um klare Zusagen zur Zukunft der Arbeitsplätze. Mehr als 1000 Mitarbeiter kamen am Montag zu einer Belegschaftsversammlung zusammen. Derweil hält der Streit zwischen Rainer Einenkel und dem Gesamtbetriebsrat an.

Bochum. Die Bochumer Opel-Mitarbeiter ringen nach dem angekündigten Ende der Auto-Produktion in Bochum Ende 2014 weiter um klare Zusagen zur Zukunft ihrer Arbeitsplätze. Am Montag kamen mehr als 1000 Mitarbeiter zu einer turnusmäßigen Belegschaftsversammlung auf dem Werksgelände zusammen. Im Anschluss an die Berichte des Betriebsrats sollte Werksleiter Manfred Gellrich für die Opel-Geschäftsführung sprechen, sagte ein Sprecher des Unternehmens.

Wolfgang Schäfer-Klug, Gesamtbetriebsratschef bei Opel, hatte die Einladung zur Bochumer Versammlung vergangene Woche abgesagt. Zuletzt hatte sich der schon länger schwelende Streit zwischen ihm und dem Bochumer Betriebsratschef Rainer Einenkel verschärft. Der Gesamtbetriebsrat wirft Einenkel "katastrophale Fehleinschätzungen" in den Verhandlungen über den Sanierungstarifvertrag vor. Einenkel bezeichnete Schäfer-Klugs Absage als "feige". (dpa)