Bierflaschen bekommen neuen Aufdruck: Dieses Detail könnte vielen den Geschmack verderben

Auf Bierflaschen soll künftig der Brennwert stehen.
Auf Bierflaschen soll künftig der Brennwert stehen.
Foto: dpa

Berlin. Bislang stand auf dem Etikett von Bierflaschen nur, wie viel Alkohol drin ist. Bald kommt eine zweite Angabe dazu: Auf dem Aufdruck soll künftig auch stehen, wie viele Kalorien das Bier enthält.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Mann erleidet schwere Alkoholvergiftung: Ärzte flößen ihm 15 (!) Dosenbier ein, um ihn zu retten

„Bier-Misshandlung“! Deutschlands bester Brauer schießt gegen Craft Beer

• Top-News des Tages:

Für den Klimaschutz: Autofahrer sollen mehr bezahlen – unter anderem soll der Sprit 50 Cent teurer werden

Weißer Hai vertreibt Artgenossen – dann springt eine Taucherin zu ihm ins Wasser! Sie hat eine wichtige Botschaft

-------------------------------------

Kalorien auf Bier abgedruckt: Angabe ist freiwillig

Freiwillig wollen die deutschen Brauer künftig die Flaschen mit der Angabe des Brennwertes versehen. Die Initiative dafür wurde vom Deutschen Brauer-Bund und dem Verband Private Brauereien Deutschland gestartet.

Wie viel Alkohol im Bier ist, muss laut Gesetz ab dem Wert von 1,2 Prozent angegeben werden. Die Kalorienzahl wird nur auf Empfehlung der Verbände abgedruckt.

Menschen überschätzen Brennwert

Schreckt die neue Angabe Biertrinker vom Biergenuss ab? Tatsächlich wissen laut einer INSA-Umfrage viele Menschen gar nicht, wie viele Kalorien in Bier steckt. Der Wert wurde aber nicht unterschätzt, sondern überschätzt. 42 Prozent der Befragten stuften den Brennwert deutlich höher ein. Richtig lagen nur 19 Prozent.

Ein Pilsbier enthält rund 40 Kilokalorien pro 100 Mililiter.

Folgen andere Branchen den Brauern?

Ab 2019 fangen die Brauereien nach und nach an, ihre Flaschen neu zu bedrucken. Wird das neue Etikett Vorbild für andere alkoholische Getränke?

"Wir sind stolz auf unsere Biervielfalt, wir haben nichts zu verstecken und wollen den Wünschen der Verbraucher Rechnung tragen – in der Hoffnung, dass andere Branchen unserem Beispiel folgen werden“, erklärten die Präsidenten beider Verbände, Jörg Lehmann und Detlef Projahn.

 
 

EURE FAVORITEN