Börsen-Oma verstorben – HIER erklärte sie kurz vor ihrem Tod, wie jeder Aktien-Millionär werden kann

Beate Sander, Deutschlands wohl bekannteste Börsen-Millionärin, ist tot.
Beate Sander, Deutschlands wohl bekannteste Börsen-Millionärin, ist tot.
Foto: Nina Wellstein

Beate Sander, Deutschlands berühmteste Börsen-Millionärin, ist tot. Sie ist 82 Jahre alt geworden und am 28. September einem schweren Krebsleiden erlegen.

Beate Sander galt als Expertin in der Frage, wie man Geld effektiv investiert. Mit 59 Jahren startete sie mit 30.000 Euro, ihr Vermögen hat sich zuletzt auf über 2,5 Millionen Euro belaufen. Bis zuletzt hat sie sich ihrer großen Leidenschaft gewidmet: Geld und Börse, Kolumnen und Bücher schreiben und ihr Wissen an nachfolgende Generationen weitergeben.

Beate Sander gestorben: Diese Tipps hatte sie vor ihrem Tod für künftige Anlegergenerationen

Am 15. September haben Metin Gülmen und Marcel Storch zuletzt mit ihr sprechen können. Sie hatte erzählt, dass sie die Schmerzen vergesse, wenn sie über die Börse sprechen würde. Das hatte man schnell gemerkt, wenn sie über die von ihr entwickelte „Hoch-Tief-Mut-Strategie“, Aktien-Hypes und Börsen-Irrtümer geredet hat.

Zu ihrem Tod ist hier nochmal das ganze Interview zu lesen.

Frau Sander, Sie sind unheilbar an Krebs erkrankt. Wie gehen Sie damit um?

Beate Sander: Mein Körper ist nur noch ein einziges Wrack, von Sport und Leistungsfähigkeit ist nichts mehr übrig geblieben. Ich kann nur noch geistig etwas machen. Gott sei Dank. Wie lange ich noch zu leben habe, weiß man nicht genau. Die Einschätzung von mehreren Ärzten war: Den Oktober erreiche ich nie. Man weiß nicht genau, wie die Tumore reagieren. Ein Heilmittel gibt es nicht.

Sie haben es in über 20 Jahren zur zweifachen Börsenmillionärin geschafft. Hat jeder das Zeug zum Börsen-Millionär?

Es kann nicht jeder. Man muss die Energie dazu haben, die Disziplin, verlässlich sein und das tun, was notwendig ist. Viele Menschen haben gute Vorsätze, aber dann kommt ein Kursrückschlag und sie geben lieber auf. Beim Crash hauen sie alles raus. Es braucht Ausdauer, Beharrungsvermögen und Disziplin. Um selbst exzellente Aktien zu entdecken, braucht man ein bisschen Erfinder- und Entdeckergeist. Man sollte sich in der Unternehmenswelt zurecht finden, um solche zu entdecken. Aber manche wollen Millionär werden, sind aber zu geizig, sich ein Börsen-Buch zu kaufen. Man muss sich über die Börse das Grundwissen holen, und im Internet kann man die aktuellen Informationen bekommen. Auf dieses Zusammenspiel kommt es an.

Sie leben trotzdem weiterhin sehr bescheiden. Hat eine Weltreise oder eine teure Villa Sie denn nie gereizt?

Man kann natürlich Dividenden nutzen, um Kreuzfahrten zu machen, einen neuen Tesla, teuren Schmuck oder eine Villa kaufen. Aber wenn man das macht, wird man nicht Millionär oder verliert die Millionen schnell. Das war mir nie ein Bedürfnis. Überhaupt war die Million als solches nie mein Antrieb, sondern ich wollte immer mit meiner Hoch-Tief-Mut-Strategie die bestmöglichen Erfolge haben. Im Crash habe ich gesät und gepflanzt wie ein Gärtner. Mein Motto: niedrige Kurse zum Einstieg, Teilverkäufe an den Hochs. Natürlich haben meine Kurse in den Crashs nachgegeben. Aber danach hatte ich immer wieder Allzeithochs. Das funktionierte schon 2008/09 und auch jetzt in Corona-Zeiten.

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Konnten Sie denn in der Corona-Krise weiterhin gut schlafen?

Ich habe im Dezember 2016 erstmals zwei Millionen Euro gehabt. Das war für mich die Erfolgsbestätigung, dass meine Hoch-Tief-Mut-Strategie richtig ist. Das war die Freude. Den Erfolg zu messen, nicht das Geld auszugeben. Januar, Februar diesen Jahres hatte ich 2,5 bzw. 2,6 Millionen. Dann kam der Crash. Da habe ich auch eine halbe Million verloren. Das war an den Tagen, an denen der Crash so stark die Depots heimgesucht hat, auch meins. Jetzt letzte Woche hatte ich ein neues Allzeithoch: 2,8 Millionen Euro. Warum? Weil ich meine Hoch-Tief-Mut-Strategie genau richtig eingesetzt habe. Jetzt bin ich todkrank, das Geld kriegen meine Kinder und Enkel. Die freuen sich drüber, auch wenn sie mich lieber noch eine Weile da hätten. Es wird nicht mehr lange dauern. Aber das stört mich nicht großartig.

Aktuell schaut die ganze Welt auf die Hersteller von Corona-Impfstoffen. Wer macht das Rennen?

Ich kriege täglich viele Mails, die meisten wollen sich bei mir bedanken, fragen aber auch einige Dinge. Und eine der häufigsten Anfragen zurzeit ist, was mache ich mit den Impfstoffen-Aktien. Sie denken, ich kann nur Geld verdienen, wenn meine Aktie das Rennen macht. Das ist absoluter Schwachsinn. Wir haben große Pharmakonzerne, die oft Partner der Biotech-Konzerne sind.

Die Pharmakonzerne haben die Kohle, die Biotech-Unternehmen die Innovation, den Erfinder- und Entdeckergeist. Die arbeiten dann in Partnerschaften zusammen. Manche sind schon in der klinischen Phase 3. Die kostet richtig viel Geld, da wird alles überprüft. Das zahlen meist die Pharmakonzerne, die später Lizenzanteile kriegen. Man geht davon aus, dass zehn Partnerschaften Chancen haben teilweise vielleicht Ende des Jahres, vor allem im nächsten Jahr die Zulassung zu bekommen. Es ist Quatsch zu denken, der Sieger kriegt alles.

Die ganze Welt schreit nach Impfstoff. Selbst zehn Unternehmen können die ganze Welt nicht beliefern. Es reicht vollkommen aus, 2021 die Zulassung von der WHO zu bekommen, um international oder für Europa den Impfstoff anwenden zu können. Das wissen auch kluge Staatsoberhäupter wie Merkel oder fragwürdige wie Trump. Sie haben schon im Vorfeld solche Verträge geschlossen. Die lauten dann zum Beispiel so: 'Wenn eine Zulassung der WHO nach der klinischen Studie Phase 3 erfolgt ist, nehmen wir so und so viele Dosen der Impfstoffe ab.' Die haben dann Werte im sechsstelligen Millionenbereich oder sogar im Milliardenbereich. Da ist für alle Platz, Geld zu verdienen. Man muss also keine Angst haben, dass man gewinnt, wenn man den Sieger hat.“

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Was raten Sie stattdessen?

Man sollte lieber schauen, wann es Tage gibt, wenn die Aktie abstürzen und dann zugreifen. Denn es ist bekannt, wenn der Marktführer einer Branche patzt, das alles andere automatisch mit runtergeht. Das war zum Beispiel letzte Woche der Fall. Da sind alle Biotech-Aktien runtergekommen, teils 20, 30 Prozent. Da habe ich von einigen Titeln einen zweiten Satz zugekauft, weil die Kurse so günstig waren. Als ich gestern geschaut habe, habe ich mich gefreut, als die Kurse wieder gestiegen sind. So nutzt man das aus, ohne Angst zu haben, dass man mit seinen Aktien Schiffbruch erleidet, wenn man nicht den absoluten Sieger hat.

Gilt das auch für andere Zukunftsbranchen?

Ja, zum Beispiel für Wasserstoff. Ich habe ein bestimmtes Quartett ins Depot gelegt - Ballard Power, Nel Asa, Plug Power und Powercell -, bin mit niedrigen Kursen bewusst und zielgerecht eingestiegen. Eben nicht sagen: Ich kaufe die, weil mein Freund die auch gekauft hat. Sondern immer auf die Kurse schauen. Wenn sie günstig sind, kauft man zu. Und wenn sie hochgestiegen sind, macht man Teilverkäufe. Ich habe diese vier Aktien seit Ende 2019. Keine einzige ist ein Jahr alt. Ich habe immer wieder zugekauft und Teilverkaufe gemacht. Aber nur mit Kursgewinn über 100 Prozent. Ich habe mit allen vier Kursgewinne über 150 Prozent, mit einigen wie Plug Power und Ballard Power mit 200 und über 500 Prozent.

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Sie haben vergangene Woche sogar noch ein weiteres Buch herausgebracht. Darin geht es um nachhaltige Aktien. Welche Rolle spielt das Thema Nachhaltigkeit an der Börse für Sie?

Generell muss man unterscheiden: Bin ich zufrieden, wenn die Ausschlusskriterien erfüllt sind, zum Beispiel Verbot von Rüstung, Kinderarbeit oder Kohle? Oder will ich weitergehen und etwas echt Nachhaltiges? Viele machen es so wie ich und haben durchaus Aktien, die nur die Ausschlusskriterien beachten.

Wenn ich Einzelaktien kaufe, habe ich mir in der letzten Zeit ein Dutzend Aktien zugelegt – vor allem auch aus Skandinavien –, die mehr bieten. Nämlich komplett nachhaltige Unternehmenskonzepte. Wenn man ein Vergleich zieht und schaut: 2017 performten nachhaltige Unternehmen gleich stark wie normale Standardaktien, 2018 haben die nachhaltigen Aktien etwas gewonnen, 2019 haben sie deutlich gewonnen und ich bin überzeugt: Trotz oder gerade wegen Corona werden die Unterschiede zwischen gewöhnlichen und nachhaltigen Aktien noch stärker werden.

Immer wieder wird Firmen, die Probleme haben, empfohlen: Jammert nicht rum, sondern seht zu, dass ihr wenigstens ein Geschäftsmodell entwickelt, das nachhaltig ist. Da herrscht ein ganz neuer Trend.

Einen solchen Hype gibt es um das Unternehmen Tesla. Halten Sie E-Mobilitätsunternehmen wie Tesla für nachhaltig und erfolgreich?

Tesla ist natürlich ein Vorreiter. Das Auto, was dahinter steckt, zieht einen in seinen Bann. Ich durfte mal eine Probefahrt machen und war richtig begeistert. Ein herrliches Design, wunderbares Fahrgefühl, leise, sehr schön. Aber eben auch teuer. Da fragt man sich: Wie lange kann Tesla die Vorreiterstellung, die es jetzt hat, halten?

Die Aktie wird noch gestärkt dadurch, dass Elon Musk es tatsächlich schafft, in den neuen Bundesländern etwas von der Bürokratie abzuschaffen. Die schaffen da plötzlich für Tesla Zulassungsbedingungen, die sind teils fern der sonstigen Realität in Deutschland. Elon Musk hat gleich gesagt, wenn das zu bürokratisch ist wie sonst in Deutschland, dann baut er das Werk woanders. Dieser Druck wirkt sich auch günstig auf die Aktie aus. Man sieht: Es geschieht etwas.

Aber ich frage mich natürlich, muss die Aktie so teuer sein? Ich denke BMW und Daimler, die ja erfahrene Autobauer auf dem Premiumsektor sind, werden bald ähnlich Gutes auf den Markt bringen. Auch der Benziner hat noch nicht ganz ausgedient. Wenn man von München nach Hamburg mit dem Auto fährt, will man keine langen Ladezeiten in Kauf nehmen, man will durchfahren. Solange wird der Benziner seine Bedeutung behalten. Vor allem für lange Strecken. Da kann man mit modernen Kunststoffen das Gewicht verringern, was zu einer Spritersparnis führt.

Wenn Sie mich fragen, was man außer Tesla kaufen kann: Eine VW würde ich nicht kaufen. Mich stört, dass VW ab 2030 gar keine Benziner mehr bauen will. Da sollte man nicht so einseitig vorgehen. Dagegen würde ich sagen: Ich kann mir auch ein paar chinesische Aktien anschauen, die durchaus im E-Mobilitäts-Sektor eine gute Rolle spielen.

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Man sagt ja an der Börse gerne mal: Verliebe dich nie in eine Aktie. Gibt es eine Aktie, zu der Sie eine besondere Bindung haben?

Es ist doch wie mit Menschen auch. Bei der großen Liebe sieht man nur die gute Seite - und wenn man sich scheidet, sieht man nur noch die schlechten Seiten. Das gilt gewisserweise auch für Aktien. Wenn man denkt, ich habe jetzt ein Rennpferd entdeckt, dann sieht man nur das Positive, und das Negative verdrängt man. Das macht der Mensch generell. Daher gilt der Grundsatz: Man sollte nicht dem Herdentrieb verfallen, wenn die Masse sagt, wie toll was ist. Dann schließt man sich oft ohne jede Kritik dem an. Und wenn die Lemminge sich beim Crash ins Meer stürzen, stürzt man mit ins Meer stürzt.

Das sind grundsätzliche Verhaltensweisen: kühler Verstand, Leidenschaft und den notwendigen Mut, etwas zu wagen. Es bringt nichts, wenn man zehn Jahre sagt, ich will die Aktie kaufen, aber man macht nichts. Es nützt nichts zu sagen: 'Wenn, wenn, wenn'. Ich verkaufe zum Beispiel auch mal, wenn die Kurse steigen, ohne Not, um später wieder zukaufen zu können. Bei Sartorius hatte ich 6.500 Prozent Kursgewinn.

Eine Aktie, die als eine der liebsten der deutschen Anleger galt, war Wirecard. Umso heftiger war der Skandal. Wie groß ist der Schaden für den Finanzplatz Deutschland, aber auch das Vertrauen in Aktien?

Er ist zweifellos groß. Damit konnte man nicht rechnen, wenn namhafte Wirtschaftsprüfungsgesellschaften das nicht herausfinden. Es gab Angriffe auf Wirecard aus bestimmten Ecken. Eine kleine Schlamperei hier und dort, so wie jeder seine Steuererklärung vielleicht nicht ganz gründlich und genau macht. Daher habe ich das für mich mal in diese Ecke gekehrt. Aber was dann passiert ist, habe ich auch nicht für möglich gehalten.

Wirecard-Aktionäre: „Die haben für alle Zeiten die Schnauze voll von der Börse“

Ich habe aber auch kein Geld mit Wirecard verloren, weil ich Teilverkäufe mache. Ich habe die Wirecard-Aktie im Mai 2016 gekauft. Damals habe ich einen Leerverkauf beobachtet. Morgens stand sie bei 62 Euro, abends nur noch bei 30 Euro, also habe ich mir Aktien gekauft für 32 Euro. Ich habe gewartet, bis die Aktie stieg und habe bei 180 Euro einen Teilverkauf gemacht. Als sie bei 190 Euro war, habe ich alles verkauft. Da habe ich einen hohen Gewinn gemacht.

Später bin ich mit 50 und 80 Euro wieder eingestiegen und bin auch ins Minus geraten. Aber ich hatte ja vorher ein paar Tausend plus gemacht. Wirecard hat bei mir nichts angerichtet, weil ich in niedrigen Kursen eingestiegen bin und zu Höchstkursen Teilverkäufe und Komplettverkäufe machte. Aber die meisten Leute haben gierig auf Wirecard gesetzt. Und bei hohen Kursen haben sie vergessen auch mal einen Teil- oder einen Komplettverkauf zu machen. Es war geradezu frevelhaft, dass es auch viele junge Leute erwischt hat, die 3.000 oder 5.000 Euro in eine Aktie gesetzt haben. Und dann ausgerechnet Wirecard. Die haben für alle Zeiten die Schnauze voll von der Börse. Das können sie mir glauben.

Apropos Schnauze voll. Viele steigen erst gar nicht ein, haben große Skepsis gegenüber Aktien und der Börse. Können Sie das nachvollziehen?

Ich kann das schon verstehen, weil man immer wieder liest, was so alles passiert. Am grauen Kapitalmarkt, wo Menschen über den Tisch gezogen werden. Wenn sie zur Bank wollen und ETFs wollen, dreht man ihnen nur deren Fonds an. Viele trauen der Sache nicht und sie haben auch oft nicht die richtigen Tipps und Hilfen erfahren.

Ein Beispiel: Seit Jahrzehnten wird an der Börse empfohlen 'Raus im Mai, rein im September'. Das ist der blanke Schwachsinn. Wer das getan hat, hat nie einen Altbestand mit Aktien aufbauen können, die steuerfrei sind. Wer jedes Jahr im Mai verkauft, hat Glück, wenn er überhaupt mal 100 Prozent in der Zwischenzeit zugelegt hat. Das passiert ganz selten - vielleicht gerade bei Wasserstoff, Zoom oder Shopify. Wer im Mai raus ist, hat auch seine Dividende verloren, weil die meist im Mai ausgeschüttet werden. Ich habe die Hochtief-Aktie – da ist der Kursgewinn lächerlich, aber sie zahlen seit Jahren viel Dividende. Ich habe jetzt schon 50 Prozent Dividende jedes Jahr.

„Viele blöde Ratschläge“

So gibt es viele blöde Ratschläge, die natürlich auch junge Leute verunsichern. Dann hören sie zum Beispiel: 100 minus ihres Lebensalters sollte der Aktienanteil sein. Ich sollte dann 17 Prozent haben. Aber ich bin natürlich vollinvestiert. Woher soll aber denn ein 20-Jähriger das Geld haben? Vielleicht mit Sparplänen. Aber normalerweise kann ein junger Mensch nicht 80 oder 70 Prozent seines Vermögens in Aktien haben. Deshalb sagen viele dann, an der Börse kann man nur Geld verdienen, wenn man zockt. Freilich kann man viel Geld verdienen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass man als Nicht-Könner Geld verliert, ist wesentlich größer.

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Welche Ratschläge haben Sie für nachfolgende Anleger-Generationen?

Egal ob Jüngere oder Ältere – mein Rat ist: weg vom Sparbuch hin zu Aktien. Bei Tagesgeld, Sparbüchern oder Festgeld steht zwar immer die gleiche Summe drauf, es ist aber eine schleichende Kapitalvernichtung. Auf den Punkt heißt das: Wenn ihr dem Sparbuch treu bleibt, verliert ihr todsicher Geld. Deswegen heißt meine Botschaft: Bei kleinem Geldbeutel mit ETFs beginnen, auch mit Sparplänen. Wenn man viel Geld hat, kann man die breite Streuung mit Einzelaktien machen. Gerne auch ein paar aktive Aktienfonds beimischen.

 
 

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