Apple-Chef nach Transplantation wohlauf

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Memphis. Der Apple-Vorstandschef Steve Jobs ist auf dem Weg der gesundheitlichen Besserung. In einer Klinik in Tennessee wurde ihm die Leber transplantiert. Eine "exzellente Prognose" stellte der Klinik-Chefarzt aus. Jobs plant, im Juni wieder die Führung des Unternehmens zu übernehmen

Apple-Chef Steve Jobs befindet sich nach einer Leber-Transplantation auf dem Weg der Besserung. Eine Klinik in Memphis, Tennessee, bestätigte am Dienstag die jüngsten Presseberichte über den Eingriff. Chefarzt James Eason erklärte auf der Web-Site des Methodist University Hospitals, Jobs habe eine "exzellente Prognose".

Zum Zeitpunkt der Operation machte Eason keine Angaben. Jobs sei der am meisten kranke Patient auf der Warteliste gewesen, als ein Spenderorgan verfügbar geworden sei.

Jobs will Ende Juni Apple wieder leiten

Nach Veröffentlichung der Presseberichte am vergangenen Wochenende sagte Apple-Sprecher John Dowling, Jobs bereite sich weiter darauf vor, Ende Juni die Führung des Unternehmens zu übernehmen. Der 54-Jährige hatte die Geschäftsführung im Januar vorläufig an Betriebschef Tim Cook abgegeben.

Im August 2004 hatte Jobs bekanntgegeben, dass er wegen Bauchspeicheldrüsenkrebs operiert wurde. Seitdem gab es immer wieder Spekulationen über seinen Gesundheitszustand, die sich stets auch auf den Aktienkurs von Apple auswirkten. Jobs hat Apple 1976 zusammen mit Steve Wozniak gegründet. Nach einem internen Machtkampf verließ er das Unternehmen 1985. Nach seiner Rückkehr 1997 bewahrte er Apple vor dem drohenden finanziellen Ruin und führte es mit dem iPod und dem iPhone zu neuen Erfolgen. (AP)

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