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Aldi und Lidl erhöhen Apfelsaftpreise nach schlechter Ernte

Aldi und Lidl: Diese vier Dinge muss man über die Discounter wissen

Aldi und Lidl: Vier Dinge, die man über die Discounter wissen muss.

Aldi und Lidl: Vier Dinge, die man über die Discounter wissen muss.

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Über 30 Prozent ist Apfelsaft bei Aldi teurer geworden – auch bei Lidl steigen die Preise. Experten hatten den Anstieg vorausgesagt.

Essen.  Meldungen über Preissteigerungen bei Discountern sind eher selten: meist ist von einer negativen Preisspirale wie bei Milch die Rede. Doch ein Produkt in deutschen Supermärkten wird nun teurer: der Apfelsaft.

Ein Liter Apfelsaft kostet in der untersten Preislage jetzt 79 statt 59 Cent, bestätigte auf Anfrage ein Aldi-Nord-Sprecher am Freitag in Essen. Das entspricht einem Anstieg um knapp 34 Prozent. Grund dafür sind schlechte Apfelernten. Noch stärker, um 53 Prozent, schießt der Preis für Apfelschorle in die Höhe. Die 1,5 Literflasche in der untersten Preislage kostet nun 75 statt 49 Cent. Ein Liter Apfel Direktsaft wird bei Aldi Nord um gut 16 Prozent von 85 auf 99 Cent teurer.

Auch bei Aldi Süd gab es diese Preisanhebungen, wie das Schwesterunternehmen in Mülheim an der Ruhr auf Anfrage mitteilte. Bei Apfelmus nahmen die beiden Discounter keine Preisveränderung vor.

Auch bei Lidl steigt der Preis für Apfelsaft

In der untersten Preislage gibt Aldi bei vielen Lebensmitteln den Takt vor. Für viele Supermarktketten setzen sie dabei die Messlatte. Der Aldi-Rivale Lidl kündigte am Freitag an, seine Preise für Apfelsaft zum 4. Dezember ebenfalls anzupassen. Die Preiserhöhungen bei der Literflasche Apfelschorle sowie der Literflasche Apfelsaft naturtrüb fallen in der gleichen Größenordnung wie bei Aldi aus. Der Preis für 1,5 Liter Apfelsaft erhöht sich bei Lidl von derzeit 88 Cent auf 1,19 Euro, wie das Unternehmen in Neckarsulm mitteilte.

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Die Handelsgruppe Rewe wollte sich am Freitag mit Verweis auf den Wettbewerb nicht zu seinen Apfelsaftpreisen äußern. Experten hatten den Preissprung schon länger erwartet . „Die Äpfel kosten fast das Dreifache für die Verarbeitung, was sie das letzte Jahr gekostet haben“, sagte Geschäftsführer Klaus Heitlinger vom Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie im Oktober. Hieraus resultierten ebenfalls gestiegene Preise in der Branche für Konzentrat und Direktsaft. Das bedeute jedoch nicht, dass der Apfelsaft jetzt für die Verbraucher drei Mal so teuer werde.

In Deutschland werden pro Kopf und Jahr laut Verband rund 7,5 Liter Apfelsaft getrunken. Hinzu kommen 6 bis 7 Liter Apfelschorle. (dpa)

 

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