Aldi, Lidl, Netto: Strategiewechsel bei Discountern – DARAUF können sich Kunden jetzt freuen

Aldi, Lidl, Netto und Co. haben den Preisen den Kampf angesagt.
Aldi, Lidl, Netto und Co. haben den Preisen den Kampf angesagt.
Foto: imago images / Future Image / localpic / Panthermedia; Montage DER WESTEN

Aldi, Lidl, Netto und Co. hatten in den letzten Wochen ordentlich zu tun. Durch die Corona-bedingten Hamsterkäufe waren die Regale ständig leer. Jetzt geht der Andrang wieder zurück. Auch gibt es wieder reichlich Klopapier, Mehl und Nudeln in den Regalen bei Aldi, Lidl, Netto und Co.

Gleichzeitig ist das Portmonee durch Kurzarbeit und Umsatzeinbußen bei vielen nicht mehr so üppig gefüllt. Deswegen ändern die Discounter jetzt ihre Strategie, berichtet Chip.de.

Aldi, Lidl, Netto und Co.: Preise stehen im Fokus

Wo vorher die reichliche Auswahl an frischen Obst, Gemüse und Bio-Produkte im Vordergrund stand, kommt jetzt ein neues Konzept bei Aldi, Lidl, Netto und Co. daher.

Denn jetzt steht der Preis im Fokus der Discounter. In immer mehr Ketten arbeiten die Händler mit Strichpreisen und Reduzierungen. Das gibt es jetzt nicht mehr nur bei einzelnen Produkten, sondern auch bei ganzen Produktkategorien.

Bist du ein Schnäppchen-Jäger? Dann solltest du jede Woche die Prospekte in deinem Briefkasten sichten und die Preise vergleichen. So kannst du ordentlich sparen. Diese Strategie soll bis zum Spätsommer so gefahren werden.

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Warum die Discounter so enorm auf ihre Preise achten, liegt auch daran, dass die Menschen derzeit lieber nur zu einer Filiale fahren und nicht zu mehreren, um dort verschiedene Angebote einzukaufen.

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht Diskont: In 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • In 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte im Jahr 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Laut „Lebensmittelzeitungׅ“ haben die Supermarkt-Ketten Rewe und Edeka von der Corona-Krise profitiert. Das liegt vor allem daran, dass diese Anbieter mehr Waren in den Regalen führen. So reicht ein Gang zum Supermarkt aus.

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Im April konnten Rewe und Edeka daher 18 Prozent mehr Umsatz machen. Bei Aldi, Lidl, Netto und Co. hingegen waren es nur 13 Prozent.

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Aldi, Lidl, Netto und Co.: Ersparnis um zehn bis 35 Prozent

Deswegen versuchen die Discounter mit der neuen Strategie dagegenzuhalten und locken mit günstigeren Angeboten. Die kommende Rezession könnte ihnen da zu Gute kommen. Denn wenn die Menschen weniger Geld für Lebensmittel bezahlen können und wollen, greifen sie eher beim günstigeren Discounter als im Supermarkt zu.

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Das ist Netto:

  • Netto ist ein Lebensmitteldiscounter
  • Es ist ein Tochterunternehmen der Edeka Zentrale AG & Co. KG.
  • Zunächst hieß Netto SuDi (SuperDiscount)
  • Erst 1983 eröffnete in Regensburg die erste Filiale unter dem Namen Netto

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In den letzten Wochen sind Lebensmittel vor allen in den Prospekten von Aldi Süd, Aldi Nord, Lidl und Kaufland vertreten. Vor allem frische Lebensmittel und beliebte Markenprodukte tauchen vermehrt auf. Die Ersparnis bei Milchprodukten und Getränken lag bei zehn bis 35 Prozent, berichtet chip.de.

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Corona macht Netto auch anderweitig zu schaffen. Viele Kunden stehen ohne Maske vor der Tür. Deswegen hat der Discounter sich eine irre Idee einfallen lassen. Hier liest du mehr <<<

 
 

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