3700 Stellen bei Airbus in Gefahr – auch in Deutschland

So aufwendig bekleben Airlines ihre Flugzeuge

Airline-Beklebung: Minions bei Sun Express, HSV-Fußballer bei Emirates oder eine pinke Schleife gegen Brustkrebs bei Delta – die Airlines sind kreativ, wenn es um bunte Motive auf ihren Jets geht. Das Zeitraffer-Video zeigt, wie aufwendig die Beklebung tatsächlich ist.

Airline-Beklebung: Minions bei Sun Express, HSV-Fußballer bei Emirates oder eine pinke Schleife gegen Brustkrebs bei Delta – die Airlines sind kreativ, wenn es um bunte Motive auf ihren Jets geht. Das Zeitraffer-Video zeigt, wie aufwendig die Beklebung tatsächlich ist.

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Airbus hat mit einer geringen Nachfrage nach seinen Großraumflugzeugen zu kämpfen. Deshalb stehen nun wohl Stellenstreichungen an.

Paris.  In Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien will Airbus Tausende Arbeitsplätze verlagern oder ganz streichen. Grund dafür ist wohl auch die geringe Nachfrage nach Großraumflugzeugen wie dem A380.

So werde die Produktion des Großraumflugzeugs von 2020 an auf sechs pro Jahr reduziert. Zuvor war noch von zwölf Flugzeugen im Jahr 2018 die Rede gewesen. Vom Militärtransporter A400M sollen künftig nur noch acht pro Jahr gebaut werden. 2017 wurden von dieser Maschine noch 19 ausgeliefert. Von den Kürzungen seien bis zu 3700 Stellen betroffen, erklärte Airbus am Mittwoch.

Auch in Hamburg wird am A380 gearbeitet

Darüber werde nun mit den Sozialpartnern gesprochen. „Airbus ist entschlossen, die Folgen für die Belegschaft verantwortlich zu managen – wie bei verschiedenen Gelegenheiten in der Vergangenheit erfolgreich bewiesen", hieß es in der Mitteilung. Den meisten betroffenen Mitarbeitern könnten Stellen in Bereichen angeboten werden, in denen die Produktion hochgefahren werde.

Im Flugzeugbau hat Airbus unter anderem einen Standort in Hamburg. Dort finden auch Teile der Produktion des A380 statt – unter anderem die Kabinenausstattung sowie die Lackierung des Flugzeuges. Von Hamburg wird auch die Versorgung mit Ersatzteilen für Airbus organisiert. In der Hansestadt liegt der Fokus der Produktion allerdings auf der A320-Familie. Die Absatzschwäche des A380 traf den Standort also nicht sehr stark

In Frankfurt am Main hat der Hersteller ein Ersatzteillager. Inwiefern die einzelnen Standorte oder Tochterfirmen von den Stellenstreichungen betroffen sind, war zunächst nicht bekannt. (rtr/ac)

 
 

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