30.000 Regenschirme geklaut – Warum das Schirm-Sharing in China zunächst scheiterte

Die regenbogenfarbenen Regenschirme von E-Umbrella sind mit einem QR-Code ausgestattet, über den sich ein Code für das Zahlenschloss generieren lässt. (Symbolfoto)
Die regenbogenfarbenen Regenschirme von E-Umbrella sind mit einem QR-Code ausgestattet, über den sich ein Code für das Zahlenschloss generieren lässt. (Symbolfoto)
Foto: imago stock&people / imago/Markus Tischler
  • Ein chinesisches Start-up verleiht Regenschirme
  • 30.000 Schirme brachte das Unternehmen zum Start seines Angebots auf die Straße
  • Doch ein Problem hatte E-Umbrella nicht bedacht

Nanchang.  Eigentlich eine gute Idee, die ein chinesisches Start-up da hatte: Nach Carsharing, Bike-Sharing und E-Roller-Sharing dachten sich die Unternehmer, ein Regenschirm-Sharing wäre doch auch äußerst praktisch. E-Umbrella war geboren. Doch es gab Probleme.

Für Menschen, die vom Regen überrascht werden, stellte das Unternehmen gegen eine Gebühr Regenschirme zur Verfügung. Nutzer brauchen dazu nur mit ihrem Handy einen QR-Code auf dem Schirm an einer der E-Umbrella-Stationen zu scannen und bekommen dann eine Kombination für das Zahlenschloss zugeschickt.

30.000 Regenschirme innerhalb weniger Tage verschwunden

Allerdings hatte E-Umbrella ein Problem nicht bedacht: Regenschirme werden häufig geklaut. Und so waren bereits wenige Tage nach dem Start des Angebots 30.000 Regenschirme einfach weg.

Das Unternehmen will sich davon nicht entmutigen lassen. Im kommenden Monat will E-Umbrella dem chinesischen Wirtschafts- und Business-Nachrichtenportal „Caixin“ zufolge 5000 weitere Regenschirme ausgeben.

E-Umbrella-Gründer gibt sich zuversichtlich

Dass die Schirme nicht zurückgegeben werden, sei zudem genau das, was sich das Unternehmen erhoffe, sagt Gründer Zhao Shuping dem Portal. Irgendwann würden die Nutzer die Schirme zurück bringen und sie könnten wieder zirkulieren, ist sich Shuping sicher. (jkali)

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