Rückblick auf 2016 und Schnee am Montag

In der kommenden Nacht und genau zum Berufsverkehr am Montagmorgen kann es den ersten Schnee des neuen Jahres geben, zumindest vorübergehend droht Glätte.

Ein abwechslungsreiches, warmes und sehr trockenes Jahr 2016 liegt hinter uns. Es endete mit ruhigem Hochdruckwetter. Nun geht es aber turbulent weiter, am Montagmorgen drohen Schnee und gefrierender Regen.

„In Erinnerung aus dem Jahr 2016 bleiben sicherlich vor allem die lokalen Unwetter von Ende Mai bis Mitte Juli“, sagt Thomas Sävert vom Wetterdienst Kachelmannwetter. Manche Orte bekamen innerhalb kürzester Zeit mehr Regen ab als sonst im ganzen Monat. „In Erinnerung bleibt aber auch der wenige Regen, der uns zum Jahresende ein für die Jahreszeit seltenes Niedrigwasser bescherte“, so Sävert weiter. Gebietsweise fiel nur drei Viertel der üblichen Jahressumme, dies vor allem in Westfalen. Wie die Karte mit den Jahressummen 2016 zeigt, bekam das Bergische Land deutlich mehr Regen ab. Dabei war der Regen auch zeitlich sehr unterschiedlich verteilt. Nach einigen recht nassen Monaten folgten ab August längere Trockenzeiten.

Das wetterbestimmende Hochdruckgebiet schwächt sich nun deutlich ab und die Großwetterlage stellt sich um. Aus Nordwesten erreichen uns Tiefausläufer. „Ein erster Ausläufer eines Tiefs über Nordosteuropa bringt bereits ab der kommenden Nacht Schnee, in tiefen Lagen teils auch gefrierenden Regen. Dabei kann es bis in den Vormittag hinein sehr rutschig werden auf den Straßen und Wegen“, warnt Sävert. Die Karte aus dem SuperHD-Modell zeigt das Wetter am späten Sonntagabend, man kann den erwarteten Ablauf Stunde für Stunde verfolgen. Und wie geht es danach weiter? Nach einer kurzen Pause am Dienstag folgen ab Mittwoch weitere Tiefausläufer, die aber in tiefen Lagen eher Regen bringen. Im Bergland schneit es dann wieder. Ein dauerhafter Wintereinbruch mit Dauerfrost und Schnee bis in tiefe Lagen ist derzeit nicht absehbar.

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