Hochdruckwetter in Sicht

Nach einigen herbstlich anmutenden Tagen setzt sich ab morgen wieder ein Hochdruckgebiet bei uns durch. Schlimm geht es dagegen in der Karibik zu.

Das bisher wetterbestimmende Tief löst sich auf. Ab morgen weitet sich von Frankreich her das neue Hochdruckgebiet QUEENA zu uns aus. Es beschert uns einige ruhige und trockene Tage.

„Schon morgen sieht es im Tagesverlauf etwas freundlicher aus, es bleibt aber noch herbstlich kühl. Dafür ist es weitgehend trocken“, sagt Thomas Sävert vom Wetterdienst Kachelmannwetter. Am Donnerstag und Freitag scheint dann längere Zeit die Sonne und es wird wieder wärmer. Spätestens am Freitag kann vielerorts sogar die 20-Grad-Marke erreicht werden, die die Karte mit den Höchstwerten am Freitag aus dem HD-Modell zeigt.

Ein Blick in die Karibik: Dort tobt der verheerende Hurrikan MARIA, der auf den Antilleninseln Dominica und Guadeloupe große Schäden angerichtet hat. Zeitweise erreichte er die höchste Kategorie auf der fünfteilen Hurrikanskala mit mittleren Windgeschwindigkeiten bis etwa 260 km/h, schon der zweite so starke Hurrikan der Saison.. Am Mittwoch trifft er unter anderem auf Puerto Rico, wo ebenfalls schlimme Auswirkungen befürchtet werden. „Auf Puerto Rico dürfte es der stärkste Hurrikan seit mindestens 85 Jahren sein“, befürchtet Sävert. Neben dem extremen Wind drohen eine Sturmflut und heftige Regenfälle mit der Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen.

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