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Paralympics-Athlet Mathias Mester flog im Gepäckfach

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Mathias Mester sagt von sich, er gebe nicht klein bei. Mit seiner Körpergröße treibt er nicht nur Wortspiele. Foto: Mathias Mester/Facebook
Mit 1,42 Metern ist er vielleicht der größte Spaßvogel im deutschen Paralympics-Team: Speerwerfer Mathias Mester flog im Gepäckfach.

Frankfurt/Köln. 

„Klein anfangen – groß rauskommen“ hat Leichtathlet Mathias Mester zum Lebensmotto gemacht – und geht mehr als offensiv mit seiner Körpergröße von 1,42 Meter um. Jetzt postete der kleinwüchsige mehrfache Weltmeister auf dem Rückflug von den Paralympics ein Foto von sich in der Gepäckablage des Flugzeugs. „Du bist der Knaller“, ist die häufigste Reaktion in den Kommentaren zu seinem Scherzfoto.

Mester hatte bei den Spielen in Rio über die „einzigen Nachteile“ seiner Körpergröße gesagt: „Auf 1,42 m ist der Handy-Empfang schlechter. Und die Luft auch.“ Zu den Paralympics hatte er schon beim Hinflug und bei der Einkleidung mit ähnlichen Fotos seine Späße gemacht:

In Rio Fünfter geworden

Mesters „Siegerflieger“ mit den deutschen Teilnehmern war am Dienstagmorgen in Frankfurt gelandet. Der erfolgsverwöhnte 30-jährige Kölner war in seiner Disziplin Fünfter geworden – und hatte sich damit zufrieden gezeigt: „Ich habe einen wirklich guten Wettkampf abgeliefert, doch der Ausrutscher nach oben hat gefehlt“, schrieb er auf Facebook. Den Weltmeistertitel hat er in der Vergangenheit mehrfach im Speer- und Diskuswerfen und einmal im Kugelstoßen geholt. 2007 war er Behindertensportler des Jahres in Deutschland. (law)