Millionen werden im Phoenixsee versenkt

Foto: WAZ

Dortmund. Das Vorzeigeprojekt Dortmunder „Phoenixsee” droht ein gewaltiges Loch in die Haushaltskasse zu reißen. Dabei hatte Oberbürgermeister Gerhad Landemeyer (SPD) Risiken zunächst bestritten. Nun räumte er auf Anfrage der FDP jedoch eine Finanzierungslücke ein.

Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer (SPD) hat finanzielle Risiken beim Phönixsee-Projekt auf eine Anfrage der FDP eingeräumt. Das Gutachten einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft komme bei der Untersuchung des 25 Hektar großen Areals, das geflutet werden soll für eine Landschaft zum „Wohnen und Arbeiten am Wasser” zum Ergebnis: Selbst bei einer hundertprozentigen Vermarktung der Grundstücke bliebe immer noch ein Minus von 48 Millionen. Da das Gutachten aber davon ausging, dass der See 2007 angelegt sei, schießen die Kosten weiter in die Höhe. Langemeyer hatte Risiken zunächst bestritten.

 
 

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