Einfach nicht durchdacht

In den Kitas fehlen viele Erziehungskräfte. Die frühkindliche Bildung bleibt auf der Strecke. Was ist daran verwerflich, unter diesen Bedingungen sein Kind nicht in die Kita zu geben?

Ich bin froh, dass ich meine Kinder noch zur Zeit des dreijährigen Erziehungsurlaubes mit dem zweijährigen Erziehungsgeld bekommen habe. Das war weit gerechter. Ich betreute meine Kinder zu Hause, bis sie mit drei in den Kindergarten gingen. Die ersten drei Jahre sind für die Entwicklung des Kindes innerhalb der Familie ganz wichtig. Es ist früh genug, sein Kind mit zwei Jahren in den Kindergarten zu stecken, mit drei sollte der Besuch aber verpflichtend sein. Als Anreiz, seine Kinder nicht in die Kita zu stecken, kann man das Betreuungsgeld nicht sehen, es wird bei Hartz-IV voll angerechnet.

Eine (teure?) Studie hat bestätigt, dass unsere Politiker nicht den blassesten Schimmer von dem haben, was sie tun.

 
 

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