Dortmund

Rauball hört als DFL-Präsident auf - und schließt längere BVB-Amtszeit nicht aus

Dortmunds Geschäftsführer äußert sich zum angekündigten DFL-Rücktritt von Reinhard Rauball und spricht sich für eine längere BVB-Amtszeit aus.
Dortmunds Geschäftsführer äußert sich zum angekündigten DFL-Rücktritt von Reinhard Rauball und spricht sich für eine längere BVB-Amtszeit aus.
Foto: imago/Team 2
Rauball hört 2019 als DFL-Präsident auf. Watzke wünscht sich einen längeren Verbleib beim BVB - den schließt der Vereinspräsident nicht aus.

Dortmund. Mit größtem Respekt hat Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer bei Borussia Dortmund, auf den angekündigten Rücktritt von Reinhard Rauball als Präsident der Deutschen Fußball-Liga (DFL) reagiert. „Wir sind ihm alle zum Dank verpflichtet“, sagte Watzke im Gespräch mit der FUNKE Mediengruppe. „Er hat sich um den Interessenausgleich zwischen den starken und nicht so starken Klubs in der Bundesliga verdient gemacht.“

Der 71-Jährige teilte am Montag mit, sich im Sommer 2019 nicht zur Wiederwahl zu stellen. Rauball will den Weg frei für eine Verjüngerung und Strukturreformen innerhalb der DFL machen.

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Hans-Joachim Watzke: „Es ist mein Wunsch, dass...“

Zu Rauballs Höhepunkten in der DFL-Amtszeit nennt Watzke das German Final 2013 in der Champions League und den Gewinn der Weltmeisterschaft 2014.

Watzke äußerte die Hoffnung, dass Reinhard Rauball als Präsident bei Borussia Dortmund über das Ende der Wahlperiode weitermacht. „Es ist mein Wunsch, dass uns Reinhard Rauball über 2019 hinaus beim BVB erhalten bleibt“, so Watzke gegenüber der FUNKE Mediengruppe. „Aber das entscheidet er ganz alleine.“

Rauball schließt weitere Kandidatur als BVB-Präsident nicht aus

Reinhard Rauball selbst hat im Gespräch mit der FUNKE Mediengruppe nicht ausgeschlossen, dass er nach Ende seiner Amtszeit Ende 2019 Präsident von Borussia Dortmund bleibt. Die Entscheidung über eine Fortsetzung möchte er aber dem Wahlausschuss und den Mitgliedern überlassen: „Ich bin mit Leib und Seele Borusse und respektiere, was der Wahlausschuss den Mitgliedern von Borussia Dortmund empfiehlt“, so Rauball. „Für so ein Amt wie das des Präsidenten kann man sich nicht bewerben.“

Rauball ist seit November 2004 zum dritten Mal Präsident des Fußball-Bundesligisten. Mit Vizepräsident Gerd Pieper und Schatzmeister Reinhold Lunow bildet er den Vorstand des Vereins. In seiner ersten Amtszeit von 1979 bis 1982 war er damals mit 32 Jahren jüngster Präsident der Bundesliga-Geschichte. Auch in den Jahren 1984 bis 1986 stand er dem Präsidium des Bundesligisten als Präsident vor.

"Nur der Wahlausschuss bestimmt"

Mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gilt Rauball als Retter des BVB, seit er Anfang des Jahrtausends den Verein zum wiederholten Mal vor dem Konkurs rettete. Daraus möchte er nicht den Anspruch abgeleitet wissen, dass eine weitere Amtszeit eine Selbstverständlichkeit ist.

Rauball: „Nur der Wahlausschuss mit den wichtigsten Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bestimmt, wen sie den Mitgliedern von Borussia Dortmund für die Mitgliederversammlung 2019 vorschlagen“, sagte er im Gespräch mit der FUNKE Mediengruppe. „Vor diesem Verfahren habe ich größten Respekt und möchte deswegen nicht mehr dazu sagen.“

 
 

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