Forschungspause für Mission-Online-Video

Foto: Christoph Schmidt

Dortmund. Vor genau drei Monaten ist der Startschuss der Mission-Online-Video (MOV) gefallen. Nun macht das Team eine Pause, um eine erste Bilanz zu ziehen und die bisherigen Ergebnisse auszuwerten.

Mit dem ersten Beitrag vor drei Monaten hat für die Mission-Online-Video auch die Datenerfassung begonnen. Diese sollen nun in der zweiten Phase des Forschungsprojektes ausgewertet werden. Insgesamt 16 Beiträge sind auf der Projektseite nach und nach zusammengekommen und konnten von den Besuchern von derwesten begutachtet werden.

„Der Maßstab für Erfolg bei Online-Videos heißt Klickzahl“, erklärt Projektleiter Christoph Schmidt. „Genau diese schauen wir uns nun für jedes einzelne Video an.“ Dabei nimmt sich der Online-Forscher zum Beispiel jeweils den Beitrag mit den meisten und den mit den wenigsten Klicks und untersucht sie auf Unterschiede. Ein Video könnte etwa besonders viele Klicks dadurch erzielt haben, dass das Thema aktuell viel diskutiert wird und die Überschrift und der Teasertext viele Worte enthalten, die häufig als Suchbegriffe eingegeben werden, wie z.B. WM, Südafrika, Aschewolke, etc. Das wäre allerdings nur einer von vielen Faktoren, die es nun zu identifizieren gilt.

„Im Optimalfall haben wir nach der Analyse eine Art Leitfaden in der Hand, der bestimmte Rahmenbedingungen für Videos im Web festlegt, die dazu beitragen, dass das Video Erfolg hat“, so das Ziel des Projektes. Ab Herbst werden dann neue Videos auf derwesten gezeigt werden, die mit Hilfe dieses Leitfadens oder des „Online-Video-Codes“ produziert worden sind. Wenn der Forscher gut geforscht hat, müsste dann ja jeder Beitrag ein Quotenrenner sein. Das wird sich zeigen, dann in der Mission-Online-Video II.

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