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Zahnzusatzversicherung Vergleich 10/2019 – Vergleichen Sie Zahnversicherungen auf DERWESTEN.de und sichern Sie sich Ihre beste Zahnzusatzversicherung im Test bzw. Vergleich

Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) nehmen es mit unseren Zähnen nicht so genau und verbeißen sich beim Zahnersatz in Minimalleistungen. Schade ist das für die Menschen, denn die moderne Zahnmedizin hat einiges drauf. Die Lebensqualität kann diesbezüglich auch im Alter auf einem hohen Niveau bleiben, wenn der normale Kassenpatient entweder tief ins eigene Portemonnaie greift oder rechtzeitig eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen hat. Wem ein hochwertiger Zahnersatz wichtig ist, ist daher mit einer Zahnversicherung gut beraten. Beim vergleichenden Test der Zahnzusatzversicherungen wird immer wieder deutlich, dass die Leistungen des Versicherers viel entscheidender als die zu zahlenden Prämien sind. Die Spreu vom Weizen lässt sich aber mit einem Zahnversicherung Vergleich gut trennen, um schließlich die für sich beste Zahnzusatzversicherung zu finden. Wenn Sie einen Zahnzusatzversicherung Vergleich durchführen, empfehlen wir, den Fokus auf die teuren Leistungen, insbesondere im Bereich des Zahnersatzes, zu richten und den kleinen Schnickschnack darum herum nicht sonderlich zu beachten.

„Ausreichend und zweckmäßig“ müssen die Leistungen sein, die die gesetzlichen Krankenkassen noch bezahlen. Allerdings werden diese beiden Attribute kaum noch einer Maßnahme zugestanden. Aus diesem Grunde empfehlen Verbraucherschützer, eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen, und zwar schon dann, wenn die Zähne noch gesund sind. Behandlungskosten für Zähne, die vor dem Abschluss der Zahnversicherung bereits beschädigt waren, werden von der Zahnzusatzversicherung nicht übernommen.

Die Zahnzusatzversicherung ergänzt die geringen Leistungen der GKV

ZahnzusatzversicherungDas Erscheinungsbild des Gebisses ist recht wesentlich für den Eindruck, den wir auf andere Menschen machen. Viele haben das verstanden und legen deshalb großen Wert auf ordentliche, weiße Zähne. Für all diese Menschen kommt irgendwann der Zeitpunkt, da sie einen hochwertigen Zahnersatz brauchen. Für die Mitglieder gesetzlicher Krankenversicherungen erweist sich diese Phase immer wieder als echtes Problem, weil sich dann die Zuzahlungen schier unbezahlbar auftürmen. Die Zahnzusatzversicherung stellt hier die adäquate Problemlösung dar.

Die gesetzlichen Kassen schufen komplizierte Bedingungen für ein paar Euro Unterstützung beim Zahnersatz. Und so in etwa sehen diese aus: Sie müssen jährlich mindestens einmal zum Zahnarzt gehen und entsprechende Einträge für wenigstens fünf Jahre in Ihrem Bonusheft nachweisen. Nur unter dieser Voraussetzung erstattet die GKV (vielleicht) bis zu 60 Prozent für eine Regelversorgung zurück. Wenn Sie das sogar zehn Jahre lang durchhalten und Ihr Bonusheft niemals verlieren, legt die GKV ordentlich was drauf und erstattet sogar bis zu 65 Prozent. Na, ist das nicht entzückend? Man kann sich das Leben auch einfacher machen und eine Zahnzusatzversicherung abschließen. Um diese eher abstrakten Formulierungen besser zu verstehen, soll hier mal ein einfaches Zahlenbeispiel im Zusammenhang mit einer Zahnversicherung herhalten:

Wer einen neuen Backenzahn braucht, darf sich gemäß GKV für eine Metallgusskrone entscheiden. Der Zahnarzt stellt dafür circa 235 Euro in Rechnung. Die GKV erstattet aber höchstens 140 Euro. Eine keramikverblendete Krone, die tatsächlich natürlicher aussieht und daher von den meisten Patienten favorisiert wird, kostet aber schon um die 500 Euro. Das bedeutet, dass Sie so ein einziger Backenzahn 360 Euro Zuzahlung kostet, wenn Sie keine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen haben. Das ist zugleich ein bezeichnendes Beispiel dafür, wie drastisch sich das Argument „ausreichend und zweckmäßig“ der GKV auf ihre Versicherten auswirkt.

Die Zahnversicherung als Garant für Qualität beim Zahnersatz

ZahnversicherungDie GKV verfolgt das Ziel der Kostenminimierung, was sie ihren versicherten Mitgliedern auch schuldig ist. Daher bevorzugt die GKV im Falle einer Zahnlücke grundsätzlich die kostengünstigere Brücke gegenüber einem Implantat. Doch zur Fixierung der Brücke ist es erforderlich, die unmittelbar benachbarten Zähne ganz erheblich herunter zu schleifen, so auch, wenn die Zähne noch gesund sind. Beim Implantat muss dagegen genau (und nur) an der Stelle der Zahnlücke ein Titanstift im Kieferknochen einheilen. Auf diese Weise steht dann ein künstlicher, sehr fester Sockel für die langfristig stabile Krone zur Verfügung. Die Nachbarzähne tangiert diese durchaus „ausreichende und zweckmäßige“ Behandlung überhaupt nicht, aber dieses sinnvolle Vorgehen wurde dennoch aus der ohnehin ziemlich kurzen Leistungsliste der GKV gestrichen.

Vor die Wahl gestellt entscheiden sich sowieso viele Menschen für die Brücke, weil das Einheilen eines dicken Metallstiftes in den Kiefer nicht zu den bevorzugten Vergnügungen der Menschheit gehört und vereinzelt zu recht grässlichen Komplikationen führt. Wenn es sich dann noch bei den der Zahnlücke benachbarten Zähnen eher um Ruinen handelt, ist das Herunterschleifen derselben fast ein Segen. Doch die GKV honoriert so viel Anstand nicht. Sie übernimmt lediglich die weltweit günstigste Variante einer Brücke. Um auf das Beispiel Backenzahn zurückzukommen: Die „Regelversorgung“ schreibt hier maximal den halben Preis der Stahlvariante vor und nennt dies wohltönend einen „befundorientierten Festzuschuss“. Wer mehr möchte, also eine Brücke aus Keramik oder Gold oder eben das schon oben erwähnte Implantat, bezahlt alles, was über die halbe Stahlbrücke hinausgeht, selbst.

Schon der erste flüchtige, verstohlene Blick auf eine solche Rechnung macht spätestens klar, dass eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll ist, wenngleich dies dann eine ziemlich späte Einsicht ist, denn das Implantat für einen Zahn kostet meistens über 2.000 Euro. Soll dieses auch noch mit einer natürlich wirkenden Keramik überkront sein, steigt der Preis auf gute 3.000 Euro an. Ja, es ist richtig, dass davon der befundorientierte Festzuschuss abgezogen werden kann, aber mal ehrlich, das ist doch eigentlich egal. Aus diesen Gründen ist eine Zahnzusatzversicherung so überaus hilfreich. Ohne Zahnversicherung bezahlen Sie als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse den weitaus größten Teil aller Zahnersatzmaßnahmen selber und dabei kommen im Laufe der Jahre immer mehrere Tausend Euro zusammen. Implantate haben sich übrigens auch deshalb bewährt, weil diese später, wenn weitständige Brücken oder gar Prothesenteile erforderlich werden, als wichtige Anker dienen können.

Wann ist der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung sinnvoll?

Es wäre vermessen zu behaupten, dass mit 30 Jahren der Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung für alle Menschen ein optimaler Zeitpunkt wäre. Fakt ist, junge Kunden bezahlen sehr niedrige Prämien, werden aber wahrscheinlich eine Leistung aus der Zahnversicherung über Jahrzehnte nicht brauchen. Wer zu spät kommt, den bestraft die Versicherung damit, dass sie ältere Kunden, die bereits unter einem arg geschädigten Gebiss leiden, die Zahnversicherung ganz verweigern.

Eine Zahnzusatzversicherung sollte grundsätzlich vor den ersten größeren erforderlichen Behandlungen abgeschlossen werden. Wer das Glück hat, gute Zähne zu haben, manchmal trägt dazu eine günstige genetische Disposition bei, darf gern auch etwas länger warten. Die große Mehrheit hat aber immer wieder Ärger mit älteren Füllungen und wackeligen Kronen, das heißt, es besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit dafür, dass bald etwas in Richtung Zahnersatz getan werden muss. In all diesen vielen Fällen ist der baldige Abschluss einer Zahnzusatzversicherung sinnvoll, möglichst sogar noch vor dem nächsten Zahnarztbesuch.

Achten Sie auf folgendesHinsichtlich des Zeitpunkts für den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung sind folgende Punkte zu bedenken:

  • Wenn Ihr Gebiss schon in einem eher schlechten Zustand ist, der sich beispielsweise durch mehrere fehlende Zähne auszeichnet, wird es schwer, überhaupt noch einen Versicherer zu finden, der sich auf dieses „Risiko“ einlässt.
  • Im Zuge der Antragstellung wird unter anderem abgefragt, ob Ihr behandelnder Zahnarzt schon Hinweise darauf geäußert habe, dass in Ihrem Fall demnächst umfangreichere Behandlungsmaßnahmen in Aussicht stehen und welche das sind. Die Kosten für diese quasi schon geplanten Behandlungen im Sinne von „Altlasten“ werden von der Zahnzusatzversicherung nicht übernommen.
  • Die „Wartezeit“ bis die Zahnversicherung erstmalig Zahnersatz erstattet, dauert in der Regel mindestens acht Monate.
  • Sie werden kaum einen Tarif finden, bei dem innerhalb der ersten drei bis fünf Jahre nach Vertragsabschluss keine Deckelung der Leistungen vereinbart ist. Damit möchten und müssen die Versicherungen all jene Fälle ausschließen, in denen jemand allein mit der klaren Absicht, sein marodes Gebiss sanieren zu wollen, eine Zahnzusatzversicherung abschließt. Daher halten sich die meisten Versicherer in puncto Leistungsbereitschaft an lineare „Zahnstaffeln“, die zum Beispiel so strukturiert sind:
    1. Bis zu 500 Euro Erstattungen im ersten Versicherungsjahr
    2. Bis zu 1.000 Euro bis zum Ende des zweiten Jahres
    3. Bis zu 1.500 Euro bis zum Ende des dritten Jahres
    4. Bis zu 2.000 Euro bis zum Ende des vierten Jahres
    5. Bis zu 2.500 Euro bis zum Ende des fünften Jahres

    Die Situation ist gut überschaubar: Während der ersten fünf Jahre nach Abschluss des Vertrages werden die maximalen Leistungen der Zahnversicherung jedes Jahr typischerweise um 500 Euro erhöht.

  • Wer regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen zu seinem Zahnarzt geht (mindestens einmal jährlich und dies fünf Jahre lang), wird dafür mit einem Bonus belohnt, und zwar sowohl von der GKV als auch von der privaten Zahnzusatzversicherung. Wenn man aber einen einzigen dieser Termine verpasst, heißt es bei dem Fünfjahreszyklus sofort: „Gehe zurück auf Los und streiche Nichts ein“, was ziemlich ärgerlich ist, gerade wenn man zum Beispiel unverschuldet wegen einer längeren Erkrankung seinen Termin nicht wahrnehmen konnte.
Wer beim Abschluss der Zahnzusatzversicherung Vorerkrankungen verschweigt, um so vermeintlich eine günstigere Prämie zu ermogeln, schneidet sich in aller Regel ins eigene Fleisch. Mit dem Antrag auf die Zahnversicherung ist nämlich eine Entbindung des Zahnarztes von seiner Schweigepflicht gegenüber der Versicherung verbunden. Insofern kommt alles früher oder später ans Tageslicht. Viel sinnvoller ist es, wenn Sie im Vorfeld einen Zahnversicherung Vergleich durchführen. Auf diese Weise finden Sie ganz sicher einen günstigen Tarif, der zu Ihrer Lebenssituation sehr gut passt.

Den Vergleich der Zahnzusatzversicherungen rechtzeitig durchführen

Zahnzusatzversicherung VergleichAuch an dieser Stelle soll nochmals, eben weil das so wichtig ist, auf den Zeitpunkt für einen Abschluss einer Zahnzusatzversicherung eingegangen werden. Damit Sie Ihre Situation diesbezüglich gut einordnen können, hier eine kleine Checkliste:

  • Wenn ein Zahn wurzelbehandelt worden ist, wird er nicht mehr richtig mit Vitalstoffen versorgt. Dadurch ändert sich mit der Zeit die molekulare Struktur des Materials und er wird brüchig. Meistens muss dann das verbliebene Stück tote Zahnwurzel ganz entfernt werden. In diesem Zuge lassen die meisten Patienten die entstehende Zahnlücke durch eine Brücke oder ein Implantat schließen.
  • Kronen und Brücken halten nicht ewig. Wenn es um Qualitätsarbeit geht, reden wir hier von bestenfalls 20 Jahren. Also rechnen Sie ruhig mal nach, vielleicht lohnt sich für Sie gerade jetzt der Abschluss einer Zahnversicherung.
  • Wer heute mehrere ältere Füllungen hat, braucht ganz sicher eines Tages Inlays, Kronen oder Implantate.
  • Wer an Parodontitis leidet, wird seine Zähne sehr wahrscheinlich etwas früher als üblich verlieren. In diesem Fall ist die Zahnzusatzversicherung besonders sinnvoll. Es gibt sogar Sonderfälle, in denen schon für Kinder eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen werden sollte.
Die Zahnzusatzversicherung sollte nicht zu spät abgeschlossen werden, zu früh aber auch nicht. Das 40. Lebensjahr ist so eine scharfe Grenze, bis zu der die Entscheidung getroffen worden sein sollte. Wenn Sie den kostenlosen Zahnzusatzversicherung Vergleich durchführen, werden Sie merken, dass dieser sehr hilfreich für die Wahl eines guten Zeitpunktes ist.

Wer das schon weiß, dass Zahnersatz in absehbarer Zeit unumgänglich ist, ist gut beraten, so schnell als möglich eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen. Aber nehmen Sie sich vorher noch die Zeit für einen Zahnzusatzversicherung Vergleich, denn der lohnt sich, weil Sie so einen Tarif mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis finden werden. Studieren Sie dazu auch den Test von Zahnzusatzversicherungen, das erhöht Ihre Chance, die wirklich beste Zahnzusatzversicherung aufzustöbern. Der Unterschied zwischen einem Zahnversicherung Vergleich und dem Zahnversicherung Test besteht darin, dass Letzterer eher allgemeine Auskünfte über die vielen Versicherungsgesellschaften gibt. Dabei erfährt man zum Beispiel, dass günstige Zahnzusatzversicherungen kein Garant für wirklich guten Zahnersatz sind. Beim Zahnversicherung Vergleich geht es dagegen um die Eingabe Ihrer persönlichen Daten, die in die internen Berechnungen einfließen und sofort nach Ausgabe der Ergebnisse gelöscht werden.

Nicht selten lehnt eine Versicherungsgesellschaft einen Antrag auf Zahnzusatzversicherung ab. Wenn ein Gebiss schon zu stark geschädigt ist, sind natürlich sehr hohe Behandlungskosten zu erwarten. Wer meint, beim Antrag den Zustand seiner Zähne in den schönsten Farben zu malen, muss sich bald eines Besseren belehren lassen, denn die Wahrheit steckt meistens schon in der ersten Rechnung. Sie gibt spätestens den Anlass, dass der Versicherer Ihre bisherigen Angaben überprüft, was im Ergebnis zu einer Zurückweisung der Kostenerstattung führen kann. Wer aber die Zahnversicherung früh abschließt, hat in der Regel gar keine Veranlassung den Zustand seiner Zähne mit Falschangaben zu beschönigen. Die Beiträge sind in diesem Fall ohnehin überschaubar niedrig und es ist genug Zeit, dass die später notwendig werdenden Behandlungen ohne jegliche Beanstandung übernommen werden.

Mit dem Zahnzusatzversicherung Vergleich zur besten Zahnzusatzversicherung

Zahnzusatzversicherung TestNicht jede Zahnzusatzversicherung garantiert Ihnen gleichermaßen eine gute Zahnbehandlung zu geringen Kosten. Daher sollten Sie vor dem Abschluss einer Zahnversicherung sehr genau hinschauen, was Ihre neue Zahnzusatzversicherung wirklich zu bieten hat. Konkret heißt das, dass sich die Kostenerstattungen möglicherweise ausschließlich auf Zahnersatz erstrecken, was bedeuten kann, dass die dazu gehörigen Zahnbehandlungen sowie auch die professionelle Zahnreinigung mitnichten bezahlt werden. Andere Tarife wiederum handhaben dies im umgekehrten Sinne: Da wird zwar der Zahnarzt für seinen Service bezahlt, aber das Material, das er in Ihrem Mund verbaut, ist dann Ihr persönliches Vergnügen, was noch entzückender ist.

Mithilfe des Zahnversicherung Vergleichs finden Sie derartige Feinstrukturen aber heraus. Der aktuelle Zahnversicherung Test von Stiftung Warentest liefert zudem interessante Zusatzinformationen über die jeweilige Versicherungsgesellschaft. Im Folgenden wollen wir etwas näher eingehen auf die verschiedenen Komponenten einer Zahnzusatzversicherung, die bei jedem Vergleich der Zahnzusatzversicherung relevant sind. Wenn Sie der Zahnzusatzversicherung Vergleich gleichsam zur besten Zahnzusatzversicherung führen soll, betrachten Sie zunächst die (feinen) Begriffsunterschiede zwischen Zahnersatz und Zahnbehandlung.

  • Zahnbehandlung
    Damit sind alle Maßnahmen gegen jegliche Zahnerkrankung gemeint mit dem Ziel, die natürliche Substanz des Zahns durch Reparatur (oder Reinigung) zu erhalten. Typische Maßnahmen des Zahnarztes sind Zahnfüllungen und die zu Unrecht gefürchteten Wurzelbehandlungen. Das hierbei verwendete Material bestimmt allerdings maßgeblich die Kosten. Das ist auch der Grund dafür, dass Inlays, die zwar eher in die Rubrik Zahnbehandlung gehören, oftmals durch die Zahnzusatzversicherung als Zahnersatz definiert werden.
  • Inlays
    Hierbei handelt es sich um besondere Füllungen. Diese müssen passgenau aus Gold, Titan, Keramik oder Kunststoff vorgefertigt werden und sind ziemlich teuer. Gesetzliche Krankenkassen geben einen kleinen Teil, eben das, was eine normale Amalgamfüllung beim Zahnarzt kosten würde, dazu.
  • Verschiedene VariantenZahnprophylaxe
    Darunter wird meistens die professionelle Zahnreinigung (PZR) verstanden. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Vorsorgemaßnahmen gegen Karies und Parodontose, die Sie mindestens einmal pro Jahr in Anspruch nehmen sollten. Ihre Zahnversicherung lässt sich daran messen, ob sie die Kosten dafür vollständig übernimmt, was leider ganz und gar nicht selbstverständlich ist. Übrigens übernehmen sogar einige gesetzliche Krankenversicherungen solche Kosten zumindest teilweise, wenn sie verstanden haben, dass ihnen diese Art der Prophylaxe später höhere Behandlungskosten erspart oder zumindest zeitlich nach hinten schiebt.
  • Zahnersatz
    Wenn ein Zahn entweder zum Teil oder vollständig erneuert werden muss, handelt es sich um Zahnersatz. Beispiele dafür sind herausnehmbare Zahnprothesen(teile), Brücken, Überkronungen oder Implantate. Die damit verbundenen Behandlungen sind oftmals sehr langwierig, was auch die enormen Kosten von mehreren Tausend Euro erklärt. In all diesen Fällen zahlt sich eine Zahnzusatzversicherung immer aus.
  • Künstliche Kronen
    Sie ersetzen den äußeren Zahnschmelz der Zähne.
  • Die Brücke
    Dieser Zahnersatz, der einen oder sogleich mehrere Zähne betreffen kann, muss an zwei Seiten an noch vorhandene stützende Zähne, die zu diesem Zweck speziell heruntergeschliffen werden, angehaftet werden. Als Stützpfeiler können hierfür auch Implantatstifte dienen.
  • Das Implantat
    Zunächst muss dafür ein Gewindebolzen (meistens aus Titan) stabil in den Kieferknochen einwachsen. Aufgesetzt wird schließlich eine Krone, für deren Material Sie sich entscheiden können. Normalerweise ist das Implantat eine sehr gute, langfristig haltbare Variante des Zahnersatzes. Voraussetzung ist allerdings ein gesunder, kräftiger Kieferknochen. Bei Osteoporose-Patienten zum Beispiel kam es in der Vergangenheit zu erheblichen Problemen, sodass heute in der Regel bei dieser Diagnose von einem Implantat abgeraten wird.
Der Zahnzusatzversicherung Vergleich verrät Ihnen unter anderem, wie eine Zahnversicherung mit bestimmten Maßnahmen umgeht, soll heißen, ob eine bestimmte Maßnahme noch als Behandlung oder doch eher als Zahnersatz eingestuft wird. Nun gibt es einige zahnärztliche Fachbegriffe, die in ihrer Bedeutung nicht für alle Versicherungsgesellschaften eindeutig sind. Insofern kommen Sie nicht ganz darum herum, vor Abschluss der Zahnzusatzversicherung etwas im Kleingedruckten des Vertrages zu stöbern.

Beim Zahnversicherung Vergleich auch die Vertragsbedingungen berücksichtigen

Was wirklich lustig ist, das ist die Werbung einiger Zahnzusatzversicherungen, die ganz stolz verkünden, dass sie die GKV-Leistungen großzügig verdoppeln und dabei voraussetzen, dass die Menschen nicht rechnen können. Der doppelte Festzuschuss ist doch nichts! Machen Sie also den Zahnzusatzversicherung Vergleich und studieren Sie die Vertragsbedingungen möglichst genau. Auch die Stiftung Warentest wird nicht müde, darauf hinzuweisen, dass es in erster Linie auf die Höhe der Leistungen für den Zahnersatz ankommt, und das ist eine unumstößliche Zahl, auf die sich die Zahnversicherung festlegen muss. Diese ganzen Zusatzleistungen, die noch großartig beworben werden, dienen eher der Verwirrung und einem Bauernfang. Gemeint sind hier zum Beispiel eher geringe Zuschüsse für Parodontose- und Wurzelbehandlungen oder für professionelle Zahnreinigung und hochwertige Zahnfüllungen.

Die Zahnversicherung sollte mindestens Kosten für den Zahnersatz, also die teuren Implantate übernehmen. Zu diesem Standard müssen auch Inlays aus Gold oder Keramik gehören sowie attraktive Keramik-Verblendungen für Brücken und Kronen. Bei Implantaten, darüber haben wir weiter oben schon berichtet, findet zunächst ein recht langwieriger Knochenaufbau statt, der nicht zum Nulltarif zu haben ist und deshalb ebenfalls mitversichert sein sollte.

Zahnzusatzversicherungen werden in zwei Varianten angeboten: zum einen in einer Form, die wir von der Lebensversicherung kennen, und zum anderen eher in der Art einer Schadenversicherung. Bei Letzterer steigt die Prämie mit zunehmendem Alter des Versicherungsnehmers in Stufen an. Das andere Modell „Lebensversicherung“ startet mit relativ teuren Prämien, weil auf diese Weise Altersrückstellungen generiert werden. Theoretisch ist das Modell durchaus überzeugend, aber der Versicherungsnehmer bindet sich in diesem Fall lebenslänglich an die Versicherungsgesellschaft, denn der Wechsel des Anbieters bedeutet den sofortigen Verlust aller bisherigen Altersrückstellungsbeträge. Das ist bitter.

Kann eine Zahnzusatzversicherung sofort in Anspruch genommen werden?

Zahnversicherung VergleichOb die Zahnzusatzversicherung sofort greift, hängt von dem gewählten Tarif und den Versicherungsbedingungen ab. In der Tat gibt es Tarife, bei denen auf eine Wartezeit verzichtet wird. Machen Sie also auch zu diesem Punkt den Zahnzusatzversicherung Vergleich, um herauszufinden, ob Ihre Zahnzusatzversicherung sofort in die Leistung geht. Bedenken Sie aber die geltenden Leistungsbegrenzungen, denn die oben aufgeführte Zahnstaffel lässt sich in aller Regel nicht wegdiskutieren.

Wenn sich enttäuschte Versicherungsnehmer mit Beschwerden über ihre Zahnversicherung an die Verbraucherzentralen wenden, geht es sehr oft um die Verweigerung von Leistungen. Viel Ärger und Streit lässt sich aber vermeiden, wenn alle Versicherten zur Kenntnis nehmen würden, dass Behandlungen, die schon vor dem Vertragsabschluss angefangen worden sind, von keiner Zahnzusatzversicherung erstattet werden dürfen. Ein weiteres Ärgernis sind oftmals die Wartezeiten (normalerweise acht Monate), die einzuhalten sind, bevor die Zahnzusatzversicherung erstmals in die Leistung geht. Auch die zeitlich gestaffelten Leistungshöchstsätze erweisen sich immer wieder als Grund zum Unmut. Zwar gibt es Zahnversicherungen, die sofort bezahlen, aber so viel Risikobereitschaft seitens der Versicherungsgesellschaft hat einen hohen Preis.

Es gibt Situationen, in denen eine Zahnzusatzversicherung sofort notwendig ist, also das, was die Werbung zuweilen verspricht – eine Zahnzusatzversicherung, die bezahlt, wenn es schon zu spät ist. Tarife der Zahnzusatzversicherung mit Sofortleistung haben aber ihre Einschränkungen. Eine davon lautet, dass bei notwendigem Zahnersatz der GKV-Festzuschuss verdoppelt wird. In Einzelfällen kann dies tatsächlich ein gutes Angebot sein, muss man sich aber genau durchrechnen. Die beste Lösung ist und bleibt, eine Zahnversicherung ohne großartige Besonderheiten rechtzeitig abzuschließen, denn so bekommt man alle Leistungen, wenn man sie braucht, und die Prämien dafür sind bezahlbar.

Jeder Zahnzusatzversicherung Test kommt immer wieder zu dem Ergebnis, dass die „Zahnzusatzversicherung sofort“, die keine Gesundheitsfragen stellt, niemals zu den günstigen Zahnversicherungen gehören kann. Die beste Zahnzusatzversicherung finden Sie mit dem Zahnzusatzversicherung Vergleich, den Sie früh genug durchführen sollten, und zwar bevor Ihre Urteilskraft von unerträglichen Zahnschmerzen getrübt ist.

Schon mal über eine Zahnzusatzversicherung für Ihr Kind nachgedacht?

Bei einer Zahnversicherung für Kinder ist Zahnersatz nicht so oft das Hauptthema. Im Vordergrund stehen hierbei eher Prophylaxe-Maßnahmen. Aber auch kostenintensive kieferorthopädische Behandlungen spielen bei Kindern immer wieder eine Rolle und spätestens in diesen Fällen wird eine Zahnzusatzversicherung für Kinder dringend gebraucht. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen für Kinder bis zum 18. Lebensjahr immerhin zwei Basis-Prophylaxen pro Jahr. Doch für richtig nachhaltigen Schutz von Kinderzähnen braucht es mehr. In den letzten Jahren haben sich die Anbieter derartiger Zahnversicherungen im Tarif-Dschungel geradezu ausgetobt. Insofern kommen Sie heute auf diesem Feld ohne den Zahnzusatzversicherung Vergleich nicht mehr aus.

Über die Hälfte aller Kinder bekommt in Deutschland eine Zahnspange. Dass diese vielen Maßnahmen kieferorthopädisch durchaus umstritten sind, steht auf einem anderen Blatt. Ungefähr seit 1999 haben sich die Kosten pro Spange auf circa 1.850 Euro nahezu verdoppelt. Ein in etwa gleich hoher Betrag muss nochmals von den Eltern getragen werden, wenn keine Zahnzusatzversicherung für das Kind abgeschlossen worden ist.

Tatsächlich sind fast zwei Drittel aller Kinder von Zahnfehlstellungen betroffen. In den meisten Fällen sind Maßnahmen zur Kieferregulierung unumgänglich. Je nach Grad der Zahnfehlstellung wird die jeweilige Regulierungsmaßnahme in eine der fünf kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) eingeteilt. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Behandlungskosten für Standardbehandlungen ab „KIG 3“. Faktisch bedeutet dies, dass viele Eltern Behandlungskosten von mehr als 5.000 Euro aus eigener Tasche bezahlen müssen. Ihre Zahnzusatzversicherung für Kinder übernimmt davon bis zu 100 Prozent.

Wann ist ein Wechsel der Zahnzusatzversicherung sinnvoll?

Bitte beachten!Die meisten Zahnzusatzversicherungen können erst (unter Einhaltung bestimmter Fristen) nach zwei Jahren gekündigt werden. Sehr zu empfehlen ist, dass Sie sich immer wieder über die aktuellen Tarife jenes Anbieters informieren, bei dem Sie schon eine Versicherung haben. Sozusagen „innerhalb des Hauses“ nur den Tarif zu wechseln, das geht relativ einfach. Unter anderem müssen Sie dann keine neue Wartezeit von Beginn an absolvieren. Jede andere Versicherungsgesellschaft behandelt Sie als völlig neuen Kunden, der zum ersten Mal in seinem Leben eine Zahnzusatzversicherung abschließt. Gerade wenn eine größere Zahnbehandlung in Bälde ansteht, sollten Sie unbedingt die Finger von so einem Versicherungswechsel lassen. Auch mit Blick auf die Kündigungsvoraussetzungen sollte der Zahnzusatzversicherung Vergleich zu Ihrer „Pflichtlektüre“ gehören.

Wer gerade eine Zahnzusatzversicherung neu abgeschlossen hat, kann diese erst nach zwei Jahren kündigen. Danach kann jährlich immer bis zum 30. September gekündigt werden, wenn Sie zum Beispiel am darauffolgenden 1. Januar zu einer anderen Gesellschaft wechseln möchten. Denken Sie in diesem Zusammenhang stets daran, dass Sie bei jeder außerplanmäßigen Beitragserhöhung („Anpassung“) kurzfristig ein Sonderkündigungsrecht haben. Doch Vorsicht mit der Kündigung, falls Sie einen Tarif mit Altersrückstellungen gewählt haben, denn diese gehen Ihnen durch eine Kündigung vollständig verloren.

Stiftung Warentest macht den Test für Zahnzusatzversicherungen

Neben dem Zahnzusatzversicherung Vergleich, den Sie bequem online durchführen können und zu dem Sie einige persönliche Daten eingeben müssen, lohnt es sich, auch noch den Zahnversicherung Test von der Stiftung Warentest zu lesen, der Ihnen etliche allgemeine Informationen über die verschiedenen Versicherungsgesellschaften bereitstellt. Für den Zahnzusatzversicherung Test von April 2019 wurden 234 Zahnzusatzversicherungen genauer unter die Lupe genommen. Mit „Sehr gut“ wurden dabei immerhin 76 Tarife bewertet.

Frage?Für einen 43-jährigen Kunden verlangten die Testsieger Monatsbeiträge um 40 Euro, wobei die Prämien aber mit den Jahren auf bis zu 70 Euro ansteigen. Ein Anbieter stach mit seiner günstigen Prämie von nur 11 Euro pro Monat (ansteigend auf 32 Euro) ganz besonders hervor. Selbstverständlich wurden auch verschiedene Leistungen miteinander verglichen, so zum Beispiel jene für Zahnersatz in der Regelversorgung, insbesondere bei Inlays und Implantaten. Darüber hinaus wurde der Fokus auf die jährlichen Obergrenzen für bestimmte Tarifleistungen gerichtet.

Fazit:
Seit Beginn des Jahres 2005 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen lediglich festgelegte Zuschüsse für zahnärztliche Behandlungen. Ergeben sich Kosten für einen Zahnersatz, die über diese Regelversorgungsgrenzen hinausgehen, muss der Kassenpatient die Mehrkosten, die meistens ganz erheblich ausfallen, selbst tragen, es sei denn, er hat rechtzeitig eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen. Salopp gesagt gilt: Ohne guten Zahnzusatz kein guter Zahnersatz.

Obwohl eine verbesserte Zahnpflege in den letzten Jahren ganz allgemein zu einer besseren Mundgesundheit geführt hat, wissen verschiedene Studien des „Instituts der Deutschen Zahnärzte“ zu berichten, dass praktisch jeder Mensch ab Mitte 40 zahnärztlicher Behandlungen bedarf. Dabei zeigt sich immer wieder, dass einzelne Zähne mit einer Füllung nicht mehr zu retten sind. Überkronungen gehören sogar noch zu den einfacheren Maßnahmen. Dies zeigt noch mal, dass ab Anfang 40 der Abschluss einer Zahnversicherung sinnvoll ist, denn gesetzliche Krankenversicherungen tragen dafür nur sehr eingeschränkt Leistungen bei.

Die beste Zahnzusatzversicherung, die auf Ihre Lebenssituation weitgehend zugeschnitten zu sein scheint, finden Sie mithilfe des Zahnzusatzversicherung Vergleichs. Zusätzlich zum Zahnversicherung Vergleich empfehlen wir vor Vertragsabschluss noch einen Blick auf den Zahnzusatzversicherung Test. Es ist grundsätzlich möglich, Leistungen einer neuen Zahnversicherung sofort in Anspruch nehmen zu können, also die üblichen Gesundheitsfragen zu umgehen, aber das ist die denkbar teuerste Variante. Es ist besser, wenn Sie sich Ihre Zahnzusatzversicherung rechtzeitig aussuchen, wenn die ehrlichen Antworten auf die Gesundheitsfragen noch nicht auf Kollisionskurs zur monatlichen Prämie stehen.