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Stromanbieter wechseln 07/2019 – Jetzt Anbieter auf DERWESTEN.de vergleichen und Stromanbieterwechsel online durchführen

Haben Sie den Strompreisvergleich erfolgreich absolviert und sich für einen neuen Stromanbieter entschieden, steht dem Stromanbieterwechsel nicht mehr viel im Weg. Nutzen Sie diese Anleitung, um alle Schritte im Vorfeld durchzuspielen und sich dann sicher durch den Ablauf zu arbeiten. Die Prozesse sich so optimiert, dass Ihr Aufwand sich erheblich reduziert – hier die Erläuterungen.

Schritt für Schritt Stromtarif wechseln

Sobald Sie einen zu Ihren Anforderungen passenden Stromtarif gefunden haben, können Sie den Wechsel vorbereiten. Folgende Vorüberlegungen sollten Sie zunächst anstellen:

1. Kündigung des bisherigen Stromversorgungsvertrages

Grundsätzlich können Sie die Kündigung Ihres bisherigen Vertrages dem neuen Stromversorger überlassen, Sie müssen sich also nicht selbst darum kümmern. Mit einigen Ausnahmen:

2. Kündigungstermin naht

Stromanbieter wechselnSollten Sie nur noch wenig Zeit bis zum letzten regulären Kündigungstermin haben, gehen Sie auf Nummer sicher und erledigen Sie die Kündigung selbst.

Wollen Sie außerordentlich kündigen, weil beispielsweise Ihre Strompreise erhöht wurden oder Sie umziehen wollen, können Sie das daraus resultierende Sonderkündigungsrecht nur innerhalb einer bestimmten Frist in Anspruch nehmen. Hier lohnt sich eine schnelle Reaktion:

3. Preiserhöhung

Hat ein Stromversorger vor, seine Preise zu erhöhen, muss er sie rechtzeitig vor Wirksamwerden der neuen Bedingungen ausführlich dazu in Kenntnis setzen. In diesem Schreiben hat er auch auszuführen, welches Sonderkündigungsrecht Ihnen zusteht. Ergreifen Sie daraufhin sofort die Initiative:

  • Nutzen Sie den Strompreisvergleich, um eine sinnvolle Alternative zu recherchieren.
  • Kündigen Sie Ihren bisherigen Vertrag selbst – schriftlich und am besten per Einschreiben.
  • Geben Sie beim Stromanbieterwechsel an, wann der bisherige Vertrag ausläuft.

4. Umzug

Setzen Sie Ihren bisherigen Stromlieferanten zum geplanten Umzug in Kenntnis. Er wird Ihnen daraufhin mitteilen, ob er am neuen Wohnort überhaupt die Lieferung realisieren kann oder ob der Vertrag automatisch aufgehoben wird. Sie können dann aktiv werden und nach Möglichkeit den Stromanbieter wechseln.

Gehen Sie vorausschauend vor und sondieren Sie rechtzeitig, ob Sie mit einem Anbieterwechsel Geld einsparen können. So bleibt Ihnen ausreichend Zeit, die Angelegenheiten komplett in die Hände des neuen Anbieters zu legen.
Selbst wenn es beim Wechsel der Stromanbieter eine zeitliche Lücke geben sollte, weil beispielsweise der alte Vertrag bereits ausläuft und die Formalitäten für den neuen nicht schnell genug erledigt werden konnten, müssen Sie keine Probleme bei der Stromversorgung befürchten: Im Ernstfall tritt Ihr Grundversorger ein. Dieser Liefervertrag lässt sich mit einer Frist von zwei Wochen kündigen – ein Risiko ist also nicht gegeben.

Zum Hintergrund: Das geschieht beim Stromanbieterwechsel

Die zahlreichen Stromanbieter dürfen die Strommenge ins Stromnetz einspeisen, für die sie Verträge verkauft haben. Für Sie als Verbraucher ist dies jedoch unerheblich, Sie beziehen Ihren Strom vom Stromlieferanten in Ihrer Nähe – und das ändert sich auch mit dem Tarifwechsel nicht: Selbst wenn Sie sich für Ökostrom entscheiden, ist es durchaus möglich, dass Sie nach wie vor zumindest teilweise Atomstrom nutzen. Ihr Ökostrom-Anbieter darf jedoch die von Ihnen verbrauchte Strommenge aus erneuerbaren Quellen ins Netz geben, auch wenn er vielleicht von anderen Haushalten verbraucht wird. Im Prinzip können Sie sich das Stromnetz wie einen Pool vorstellen, aus dem sich jeder Verbraucher die benötigte Strommenge herausnimmt. Der von Ihnen ausgewählte Stromlieferant darf dann die Verbrauchsmenge zu seinen Konditionen wieder einfüllen – die Menge bleibt unter dem Strich also konstant.

Für Sie ändert sich nur der Vertrags- und Abrechnungspartner und damit Ihr Zahlungsempfänger.

Reibungsloser Wechsel: Stromanbieter über Vergleichsrechner kontaktieren

1. Tarif auswählen und anklicken

Bitte beachten!Sobald Sie vorbereitet sind, wählen Sie im Strompreisvergleich Ihren neuen Tarif und klicken auf den Button Weiter. Sie gelangen zu einer Übersicht, die alle wichtigen Eckdaten des von Ihnen bevorzugten Angebotes enthält. Sie können sich hier noch einmal vergewissern, dass alle Details zu Ihren Vorstellungen passen. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen zur Datenübertragung und zum zweiwöchigen Widerrufsrecht.

2. Adressdaten

Nun werden eine ganze Reihe von Kontaktdaten abgefragt – allen voran die E-Mail-Adresse. Die wird benötigt, um Ihnen alle Vertragsdokumente schnell und unkompliziert zukommen zu lassen. Sie können auf diese Weise alle Formalitäten sehr viel schneller als auf dem Postweg erledigen.

Ihr neuer Stromanbieter benötigt darüber hinaus Ihre Anschrift und bei Bedarf auch eine abweichende Rechnungsanschrift, um die Verträge ordnungsgemäß ausstellen zu können. Darüber hinaus werden Telefonnummern abgefragt, sodass auch Rückfragen schnell und direkt geklärt werden können.
Achten Sie bitte darauf, dass Sie dieselben Angaben wie bei Ihrem bisherigen Stromversorger machen. Sonst kann es zu Problemen bei der Abfrage des Vertragsstandes und der Vertragskündigung geben.

3. Stromanschluss

Ihr neuer Stromlieferant muss nun erfahren, wie die Zählernummer lautet und bei Bedarf auch den aktuellen Zählerstand. Sie können eingeben, ob die Kündigung Ihres bisherigen Vertrages von Ihnen selbst oder vom neuen Stromlieferanten erledigt werden soll.

4. Zahlungsdaten

Hier geben Sie alle Details zur Abwicklung der von Ihnen gewählten Abschlagszahlungen bekannt. Sinnvoll ist die Vereinbarung einer Lastschrift, so verpassen Sie keinen Termin und vermeiden damit Ärger.

Ihr neuer Stromversorger wird bei dieser Gelegenheit eine SCHUFA-Abfrage starten, um das eigene Zahlungsausfallrisiko zu reduzieren. Da in der Wirtschaftsauskunftei Zahlungsvorfälle aus der Vergangenheit gespeichert und ausgewertet werden, wir in Sekundenschnelle eine Bonitätsauskunft erteilt. Sollten sich zu Ihrer Person negative Einträge finden, kann es zu Problemen beim Vertragsabschluss kommen. Die meisten Stromanbieter sind dazu übergegangen, in diesen Fällen spezielle Lösungen anzubieten. So können beispielsweise Kautionen oder Vorauszahlungen vereinbart werden. Sollte dies nicht automatisch erfolgen, lohnt sich eine telefonische Rücksprache mit dem Anbieter, den Sie ausgewählt haben.

5. Bestätigung

Auf der nächsten Seite werden alle eingegebenen Daten noch einmal übersichtlich präsentiert, sodass Sie in Ruhe prüfen und bei Bedarf korrigieren können. Stimmt alles, bestätigen Sie bitte Ihren Antrag auf Stromanbieterwechsel.

6. Abschluss

Damit sind zunächst alle Formalitäten für Sie erledigt, Sie erhalten eine Bestätigung des Vorgangs per E-Mail.

Um den Stromtarif zu wechseln, wird sich Ihr neuer Anbieter mit dem bisherigen ebenso in Verbindung setzen wie mit dem zuständigen Netzbetreiber. Meist haben Sie dann nur noch den zum Kündigungstermin aktuellen Zählerstand nachzureichen, um den Stromversorgern eine korrekte Abrechnung zu ermöglichen.

Stromanbieter wechseln – Prämie in Anspruch nehmen

Strom wechselnWie Sie sehen, ist der Wechsel des Stromanbieters wirklich gut organisiert. Wichtig ist, dass Sie diesen Schritt gut vorbereiten, um Rückfragen oder Probleme zu vermeiden. Selbstverständlich können Sie bei jedem Wechsel die zugesagte Wechselprämie in Anspruch nehmen, sofern diese nicht an die Verlängerung des Liefervertrages gebunden ist. Sinnvoll ist deswegen in erster Linie der Sofortbonus, aber auch ein Neukundenbonus kann interessant sein. Lesen Sie dazu in jedem Fall die Bedingungen durch, unter denen diese Vergünstigungen eingeräumt werden.

Sie können diese Prämien ganz einfach als Werbemaßnahmen einordnen: Geben andere Hersteller viel Geld für Werbekampagnen im TV oder in den Print-Medien aus, schütten die Stromversorger diese Mittel direkt an Sie aus – diese Kosten sind also von vornherein eingeplant. Es macht jedoch wenig Sinn, den Stromanbieterwechsel nur aus diesem Grund durchzuführen. Wichtiger sind die Konditionen insgesamt, die Sie für einen komfortablen Zeitraum binden können. Allerdings liegt das Vorgehen im Auge des Betrachters – Sie haben die Wahl.

Wichtige Fragen zum Wechsel der Stromanbieter

Lohnt sich der Stromanbieterwechsel generell?

Grundsätzlich geht es um die Senkung Ihrer Stromkosten: Das größte Einsparpotenzial eröffnet sich, wenn Sie noch einen Tarif der Grundversorgung nutzen, da hier die höchsten Strompreise aufgerufen werden. Die Kündigungsfrist beträgt nur zwei Wochen, Sie können also schnell eine effektive Einsparung realisieren.

Auch Ihr Grundversorger bietet günstigere Stromtarife an – beziehen Sie diesen unbedingt in den Strompreisvergleich mit ein. So ersparen Sie sich einigen Aufwand, wenn Sie nur den Stromtarif wechseln wollen.

Ab wann rechnet es sich, den Strom zu wechseln?

Frage?Im Prinzip immer, wenn Sie Geld sparen: Sie haben kaum Aufwand, wenn Sie den Wechsel der Stromanbieter einleiten. Der Stromrechner ist schnell zu bedienen, die meisten Formalitäten werden von Ihrem neuen Versorger erledigt – und die Wechselprämien sind ein weiteres Argument. Außerdem senden Sie mit jedem Stromanbieterwechsel ein wichtiges Signal, dass Sie nicht alle Preiserhöhungen widerspruchslos hinnehmen. Die Versorger sind immer daran interessiert, in den Vergleichsrechnern auf den oberen Rängen platziert zu werden. Deswegen müssen sie sich dem Druck der Verbraucher beugen und die neuen Tarife entsprechend kalkulieren.

Nutzen noch viele Verbraucher die Grundversorgung?

Erstaunlicherweise ja: Der Anteil der Stromkunden, die einen Vertrag mit dem Grundversorger haben, liegt bei rund 80 Prozent. In diese Zahl fallen aber auch die Sonderverträge, die Grundversorger mit ihren Kunden schließen.

Was ist zu beachten, wenn Verbraucher den Stromanbieter wechseln?

Bereits gewusst?Hier ein Überblick der wichtigsten Punkte:

  • Nutzen Sie den fundierten Strompreisvergleich zur Recherche.
  • Berücksichtigen Sie die geltende Kündigungsfrist, sollten Sie sich nicht auf das Sonderkündigungsrecht berufen können.
  • Entscheiden Sie sich für einen Tarif mit moderater Laufzeit und gleich langer Preisgarantie.
  • Beachten Sie bei Ihrer Entscheidung die Kundenbewertungen.
  • Füllen Sie die Online-Formulare korrekt und sorgfältig aus.
  • Übernehmen Sie die Kündigung Ihres bisherigen Vertrages selbst und holen Sie eine schriftliche Bestätigung ein.

Gibt es Risiken beim Stromanbieterwechsel?

Im Prinzip nicht: Die Stromlieferung wird nämlich auch dann nicht unterbrochen, sollte es zeitliche Lücken zwischen Vertragsaufhebung und Neuabschluss geben, dann übernimmt der Grundversorger die Stromlieferung.

Gibt es Argumente gegen einen Wechsel des Stromtarifs?

Nein, sofern Sie alle Schritte sorgfältig durchgehen. Insbesondere das Thema Bonus sollten Sie vorsichtig bewerten und die Konditionen generell zum Vergleich heranziehen. Auch wenn das Image der Stromanbieter nicht gerade gut ist, sollte dies kein Grund sein, den Wechsel zu vermeiden. Orientieren Sie sich an den Kundenbewertungen und nutzen Sie die Informationen zum Stromversorger, um sich ein Bild von dessen Qualität zu machen.

Muss der Stromzähler mit dem Stromanbieter gewechselt werden?

Nein, Sie geben nur den zum Wechseldatum aktuellen Zählerstand zur korrekten Abrechnung an – sowohl an den bisherigen als auch den neuen Stromversorger.

In den kommenden Jahren werden die alten Stromzähler gegen innovative Modelle ausgetauscht – allerdings ganz unabhängig vom Versorger, den Sie auswählen. Die gesamte Abrechnung soll auf diese Weise vereinfacht werden.

Muss eine Ummeldung erfolgen?

Nein, die notwendige Stromummeldung erledigt der neue Stromversorger. Er informiert den jeweiligen Netzbetreiber über den Stromanbieterwechsel, um die Stromversorgung sicherzustellen.

Wie oft dürfen Verbraucher den Stromanbieter wechseln?

StromanbieterwechselHier gibt es keine grundsätzliche Einschränkung: Unter Einhaltung der Kündigungsfristen können Sie ganz nach Bedarf wechseln. Lediglich bei einem Wechsel zurück zu Ihrem alten Stromanbieter kann es eine Sperrfrist geben, die beträgt meist ein Jahr. Daraus folgt: Nutzen Sie den Strompreisrechner wenigstens einmal im Jahr und entscheiden sich für eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten, bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Wie lange vor Vertragsablauf lässt sich der Wechsel der Stromanbieter durchführen?

Die maximale Frist beträgt sechs Monate zum Vertragsablauf – Sie haben also ausreichend Zeit, um alle Schritte vorzubereiten.

Fazit: Stromanbieterwechsel – optimales Preis-Leistungs-Verhältnis wählen

Die Abläufe sind bewährt, jeder Schritt ist übersichtlich dargestellt: Der Wechsel des Stromanbieters ist mit Hilfe eines Strompreisvergleichs ausgesprochen einfach. Nutzen Sie dieses Potenzial gezielt aus, um sich nicht nur zu den aktuellen Angeboten zu informieren, sondern unter dem Strich effektiv Geld zu sparen. Vor allem aber können Sie die zahlreichen Vertragsdetails so konfigurieren, dass der Stromtarif perfekt zu Ihren Ansprüchen passen. Sie erreichen zum Beispiel mit einer Preisgarantie eine komfortable Planungssicherheit, können mit Ökostrom einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, aber eben auch kleine Stromanbieter im Wettbewerb mit den Branchenriesen stärken. Setzen Sie den Stromvergleich deswegen mindestens einmal pro Jahr ein, um einen guten Überblick zu den Marktentwicklungen zu behalten und bei Bedarf schnell agieren zu können – es liegt in Ihrer Hand.